Debütantenball. Mano Le Tough treibt sein greifbares, spricherwerbbares musikalisches
Unwesen seit 2009. Mit jeder weiteren EP seit seinem Start auf Internasjonal, hat er mehr und mehr Fans um sich geschart, denen er nun sein Debütalbum „Changing Days“ präsentiert. Und das ist ein Monster, ein runde Sache, das runter geht wie Öl. Mit etwas Pathos, seinen Wurzeln und der Sonnenseite von House hat der Ire eins der schönsten Alben des bisherigen Jahres abgeliefert. Ohne Ruckeln laufen die Tracks/Songs durch, schmiegen sich aneinander und gehen weniger auf und ab als nach linke oder rechts. So zwitschert „Everything You’ve Done Before“ wie ein klarerGebirgsbach durchs Ohr, der darauf folgende Albumtiteltrack verharrt im Retrofuturismus, während dann „Dreaming Youth“ Pathos und Seele auspackt. Housemusik, wie sie sein muss. Fesselnd, frisch und fett. 10 Points/dr.nacht

Mano Le Though aud rdio: