Poker Flat-Institution Martin Landsky zeigt auf der A-Seite, wie heutzutage minimaler, aber doch rockender Techno auszusehen hat – dort passiert gar nicht so sehr viel mehr, als dass sich die aufs Nötigste reduzierten Drums mit der leicht verstimmten Bassline einen Schlagabtausch liefern und nur dann und wann schaut ein Schiedsrichter in Form einer kleinen Synth-String vorbei, um zu checken, ob fair gekämpft wird, aber: aha, okay, alles klar, weitermachen! Passt und rockt! “Cold Eyes” auf B1 bringt ein bisschen mehr Funkyness mit ins Spiel, auch entspannen sich die Fronten wieder ein bisschen, die Bassline tut anständig ihren Dienst und sogar eine seidige Fläche darf den insgesamt okayen Track unterlegen. Okay ist auch der letzte Track, der nicht viel mehr macht als “Wopp” und insgesamt sehr monoton bleibt, aber für stampfige Momente auf dem Dancefloor durchaus klar geht. (4/6) Sanomat