Symbolbild


Man könnte meinen Veranstalter würden nach Horror-Geschichten wie der Loveparade dazu lernen. Doch immer wieder berichten wir darüber, wie auf großen Events Massenpanik ausbricht, oder es organisatorische Probleme in der Hinsicht gibt. So nun auch auf einem Festival in London.

Bei dem besagten Event handelt es sich um das We Are FSTVL, das vom 24. bis zum 26. Mai in Upminster stattfand. Berichten vom BBC zufolge mussten Besucher am Samstag bis zu vier Stunden lang in der Hitze an langen Warteschlangen anstehen. Grund dafür sollen organisatorische Probleme und Fehler gewesen sein sowie zu wenig Einlassbändchen.

Die Folge dieser Inkompetenz waren nicht nur zahlreiche Raver, die wegen der Hitze kollabierten, sondern auch Verletzte mit Schnittwunden durch Metallbarrieren, die durch den Massenandrang nicht an Ort und Stelle blieben. Einige weitere Besucher waren durch den Andrang in der Menge gefangen, kamen nicht mehr heraus. Es kann von Glück geredet werden, dass nichts Schlimmeres passiert ist, da die Organisatoren schnell reagierten.

Ein Festivalbesucher sagte gegenüber Resident Advisor: „Wir haben über dreieinhalb Stunden gewartet und sind vielleicht fünf oder sechs Schritte näher an den Eingang herangetreten. Es gab keinen Zugang zu Toiletten, Wasser oder Nahrungsmitteln, während die Sonne schien. Die Leute waren frustriert und dehydriert. Nach dreieinhalb Stunden gab es einen gewaltigen Aufruhr und alle begannen, durch uns zu stürmen, ohne eine andere Wahl zu haben, als mit der Menge mitzugehen. Meine Freundin fiel um und wurde mit einer Metallbarriere niedergetrampelt. Als wir drin waren, beeilte ich mich, etwas Wasser zu holen und versuchte, ein Sanitätszelt zu finden, aber ohne Armband konnte man nichts kaufen. Es war klar, dass wir das Festival verlassen mussten, da die Schnittwunde meiner Partnerin versorgt werden musste. Vor Ort war es nicht mehr sicher.“ Auf eine Beschwerde gab es keine Antwort.

 

Mittlerweile hat sich das Festival selbst zu den Vorwürfen geäußert und sich für das Chaos entschuldigt. Lest selbst.

 

 

 

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