Flashback-Zeit! Und zwar diesmal mit dem Italiener Massimiliano Pagliara, der im vergangenen Mai seine neuste EP „Connection Lost Pt. 3“ via Uncanny Valley veröffentlichte. Pagliara, beeinflusst von den verschiedensten Musikrichtungen, zog Anfang der 2000er-Jahre nach Berlin, wo er schnell Fuß fassen konnte und zu einem begehrten Act der Szene aufstieg. Seine eklektische Mischung aus House, Disco, Electro und Techno weckte schließlich Interesse bei renommierten Labels wie Ostgut Ton oder Live At Robert Johnson, auf denen er seither regelmäßig seinen Sound veröffentlicht. Pagliaras Diskografie umfasst drei Alben und zahlreiche Singles & EPs.

Ich habe mich für die Jahre 1991 bis 2001 entschieden, weil ich in diesem Zeitraum meine Teenager-Jahre erlebte und ich erstmals damit begann, tiefer in die Materie der Musik einzutauchen. Ich entdeckte zahlreiche Genres wie Reggae, Rap, Indie, Grunge, Punk-Rock, Drum and Bass, Acid-Jazz und House, die meinen Style langfristig prägten und beeinflussten. Es war alles sehr aufregend! Kassetten und Vinyl waren damals der Shit. Gute alte Zeiten.

Dein Lieblingssong: „United Front“ von Arrested Development

Der schlimmste Song: „Sad But True“ von Metallica

Dein Lieblings-Musikinstrument oder -Tool: Die Bassgitarre, obwohl ich sie niemals in meinem Leben gespielt habe. Eine DAW habe ich bis zum Jahr 2006 übrigens auch nie benutzt.

Dein Lieblingsoutfit: Levi’s 501 Jeans und Vintage-Adidas-T-Shirts und -Schuhe 

Deine größte Modesünde: Schlaghosen

Dein Lieblingsfilm: Pretty Woman

Deine Lieblingsserie: Twin Peaks

Dein persönlicher Held: Kurt Cobain 

Deine Jugendsünde: Oregano und gebackene Bananenschale rauchen. Davon sollte man eigentlich high werden, aber ich bekam leider ausschließlich Magenkrämpfe …

 

Aus dem FAZEmag 115/09.21
Text: Milan Trame
www.soundcloud.com/massimilianopagliara