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Mit „Origins“ und „Voyage Through The Analogue Womb“ bringt der Londoner Max Cooper zwei neue Stücke heraus. Remixes für „Origins“ kommen von David August und Throwing Snow. Der Originaltrack ist eine Komposition aus trauriger Stimmung, warmem Bass, einem hellen Vocalsample und leichten, verspielten Glockenklängen. Kein Kracher für den Club, aber als Soundtrack für einen grauen Novembertag mehr als passend. David August entfernt sich nicht allzu weit vom Original, entfernt jedoch die Glockenklänge. Er macht aus dem Stück ein zähes Werk, das die Stimmung wunderbar aufgreift. Throwing Snow hingegen gibt dem Stück viel mehr Energie durch Geschwindigkeit und setzt das Lied auf einen Breakbeat. Beides auf ihre Art gelungene Remixes. Mit „Voyage Through The Analogue Womb“ tobt sich Cooper mehr als zehn Minuten lang aus, mit einem langen Aufbau, bevor die erste Kickdrum einsetzt. Die Spannungskurve löst sich in dem Erguss aus industriellen Klängen, drückendem Synthesizer und vertrackter Perkussion auf. Ein cinematisches Stück. 8/10, Bronkemøller.