Max Richter / Foto: Mike Terry


Max Richter veröffentlicht seine große, neue Komposition: „VOICES“ ist sein neuntes Studioalbum und erscheint am 31. Juli. An diesem musikalischen und technischen Meisterwerk arbeitete er mehr als zehn Jahre. Einen Ort zum Denken und Reflektieren nennt Richter seine Komposition. In einer Zeit dramatischen globalen Wandels ist „VOICES“ eine musikalische Botschaft der Hoffnung für Max. Von der Arbeit mit Synthesizern und Computern bis zum vollen Symphonieorchester umfasst Richters innovatives Schaffen Soloalben, Ballette, Musik für Konzertsaal, Film und Fernsehserien, Video-Kunstinstallationen und Theater.

Die erste Single „All Human Beings“ wurde bereits bei Decca Records veröffentlicht.

Zeitgleich zur Single erscheint eine App zu Richters Komposition „SLEEP“ aus dem Jahr 2015. Hörer können die achtstündige Aufnahme von Deutsche Grammophon jetzt in maßgeschneiderten Sessions neu rezipieren und durch die Musik Konzentration, Meditation und Schlaf unterstützen. Die App ist ab sofort als Download verfügbar. Tiefes Verständnis von globaler Gemeinschaft liegt sowohl „VOICES“ als auch „SLEEP“ zugrunde. Es prägte Richters bisherige Laufbahn und seine Auffassung von Musik, die er durchaus als eine Form des Aktivismus begreift. Sein Wunsch: ein weltweites Publikum zu vereinen. In einer Zeit dramatischen globalen Wandels ist Voices eine musikalische Botschaft der Hoffnung. Aus der ganzen Welt lud Richter durch Crowdsourcing Menschen ein, an dem Stück mit einer Lesung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte mitzuwirken, und verwob ihre Stimmen mit dem Klang des Orchesters, dessen vertraute Besetzung Kopf steht. Die 1948 unter dem Eindruck des Zweiten Weltkriegs von der Vollversammlung der Vereinten Nationen verkündete Allgemeine Erklärung der Menschenrechte konzipierte eine Gruppe von Denkern unterschiedlicher Nationen unter der Leitung von Eleanor Roosevelt. Roosevelts Stimme ist am Beginn von Voices zu hören, wo Richter die 1949 entstandene Aufnahme der Präambel der Erklärung in sein Werk einfügt.

Max Richter erklärt: „Mir gefällt die Vorstellung von einem Musikstück als Ort des Nachdenkens, und es ist ganz offensichtlich, dass wir im Moment alle nachdenken müssen. Wir leben in ungeheuer schwierigen Zeiten. Sieht man sich in der Welt um, die wir geschaffen haben, steigen leicht Hoffnungslosigkeit und Wut in einem auf.“

 

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