Moby bezeichnet Burger King & McDonald’s als „Feinde“

Moby hat sich erneut öffentlich zum Veganismus und zum Tierschutz geäußert. Der 60-Jährige rief die vegane Community dazu auf, interne Konflikte zu beenden und ihre Kräfte stattdessen gegen die industrielle Tierhaltung zu bündeln. Dabei stellte Moby klar, dass er seit 39 Jahren vegan lebt.

Zugleich wandte er sich gegen gegenseitige Verurteilungen innerhalb der Community: „Jeder hier im Raum hat mal irgendwann Hamburger und Speck gegessen, während ich vegan lebte. Und ich verurteile euch nicht, also verurteilt ihr euch auch nicht gegenseitig.“

Seinen eigentlichen Appell richtete er anschließend gegen Unternehmen und Strukturen der Fleischindustrie. „Wir wissen, wer der Feind ist. Er ist da draußen. Es ist Burger King. Es ist McDonald’s. Es ist Cargill. Es sind Massentierhaltungsanlagen.“

Moby ergänzte: „Es ist die industrielle Tierhaltung. Sie sind der Feind. Wenn wir uns untereinander bekämpfen, gewinnen sie verdammt noch mal.“ Stattdessen forderte er gegenseitige Unterstützung: „Also, keine internen Streitigkeiten. Unterstützt euch gegenseitig so gut ihr könnt.“

Zum Abschluss seiner Rede verwies er auf den Zweck seines Engagements: „Tiere brauchen all unsere Kraft und all unsere Unterstützung.“ Seine öffentliche Arbeit für Tierrechte begleitet Moby bereits seit Jahrzehnten und reicht laut We Rave You von Filmfinanzierung bis zu öffentlichen Kampagnen.

Seine Aussagen fallen in eine ereignisreiche Phase seiner Karriere. Die Rede folgte auf ein Konzert im Old Royal Naval College in London und geht einem angekündigten Headliner-Auftritt mit Underworld im November im Rose Bowl voraus.

In den Reaktionen auf seine Aussagen zeigt sich Zustimmung für seinen Appell, die internen Konflikte der veganen Szene zurückzustellen. Eine Nutzerin schreibt auf Instagram „Die Vegan-Polizei richtet manchmal mehr Schaden an, als sie Gutes bewirkt. Wir sollten wirklich jede kleine Veränderung unterstützen, die jemand vornimmt.“

Auch ein weiterer Nutzer begrüßt Mobys Haltung. Er bezeichnet es als „überraschendste und zugleich zutiefst Traurige“ Erkenntnis nach seinem eigenen Wechsel zum Veganismus, wie viel Streit und Mobbing innerhalb der veganen Community existiere. Das müsse aufhören, die Szene müsse geschlossen zusammenstehen.

 

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Quelle: We Rave You

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