moses hat geprochen
Moses hat gesprochen #023, FAZEmag 047/01.2016
Zweitausendundsechzehn


Peng! Neues Jahr, neues Glück! Gerade haben wir den Silvesterkater überlebt, da kommen auch schon die jährlichen Versicherungsrechnungen, Nachzahlungen und der andere Scheiß, über den sich niemand freut. Vorsätze halten nicht länger als Kim Basingers Beziehung mit Mickey Rourke im gleichnamigen Film und überhaupt: Alles scheiße, und das mit noch viel mehr Schwung als im letzten Jahr. Also, weg mit diesen kruden Ideen. Wollen wir uns doch einfach was wünschen und hoffen, dass unsere Wünsche in Erfüllung gehen!

Hier meine persönliche Wunschliste für das Jahr 2016:
• Akzeptanz von EDM in der kompletten Szene • Weniger Arroganz in der DJ-Szene
• Ein Ende der Analog-/Digital-Diskussion
• Neue Einflüsse und Produktionen
• Mehr Wintereditionen von Festivals • Mehr Qualität auf Festivals
• Weniger Shitstorms
• Einen neuen GEMA-Tarif
• Weniger White Noise
• Ein Ende des Clubsterbens
• Ein Ende des Begriffes „Clubsterben”
• Mehr Kulturflächen
• Weniger sinnlose Restriktionen für Veranstalter
• Gäste von etwas mehr Intelligenz (insbesondere wenn sie nach dem Event etwas auf Facebook posten wollen)

Nun, ihr werdet mich jetzt darauf festnageln, dass ich mir ja nur szenetypischen Mist wünsche, daher kommt hier noch der Politikteil:
• Keine Furcht vor Flüchtlingen
• Ende des Terrors
• Weltweiter Waffenstillstand
• Weniger Pessimismus, mehr Optimismus • Mehr Toleranz
• Weniger Verschwörungstheoretiker • Weniger Religion
• Weniger Angst

Wenn auch nur ein paar dieser Wünsche in Erfüllung gehen, bin ich zufrieden. Lasst uns in ein tolles neues Jahr starten!
Euer Moses

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