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Moses hat gesprochen #053, FAZEmag 12.2018
Zweitausendachtzehn

 

Zweitausendachtzehn. Ha – was haben wir gefeiert, gelacht und dem Vorjahr den Mittelfinger gezeigt. Genau, ck dich 2017. Fuck you, fick dich, geh sterben, I spit on you.
Zweitausendachtzehn. Das ist schon wie Musik. Das klingt. Wundervoll. Zwei. Tausend. Achtzehn. Nicht Siebzehn. Achtzehn. Wunderschön.
Dieses Jahr war für mich wie ein Befreiungsschlag, persönlich wie berufl ich und ich war wieder unterwegs. Viel unterwegs. Brasilien, Mexiko, Frankreich, Sri Lanka, Portugal und viele mehr. Naja, und Festivals. 25 Stück. Fünfundzwanzig. Ich bin gefühlt um zehn Jahre gealtert und grinse immer noch wie ein Honigkuchenpferd. Moshpit aufm Deichbrand, Bungee-Jumping aufm Parookaville und Collabs (3000) auf dem Amsterdam Dance Event.
Ich freue mich sehr, dass nach den stagnierenden Zahlen und dem ein oder anderen Festivalsterben der Sommer so derbe angezogen hat und alle grinsend ins neue Jahr starten. Apropos Sommer! Was bitte war das? Neverending! Danke Diesel, danke Klimawandel! Das war wunderbar. Und erschreckend. Irgendwie.
Was kommt also 2019? Mehr erleben, mehr greifen aber auch mehr Zuhause und mehr Freunde. Weniger Karriere und mehr Erinnerungen.
Ich freue mich. Sehr. Denn Zweitausendneunzehn klingt toll. Mehr Liebe, Weniger Hass!

Verzichtet auf Plastik!
Euer Moses

 
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