Neuer Monat, neuer Gewinner! Auch im Juni haben wir von euch wieder zahlreiche, großartige Einsendungen für die Moskovskaya Producer Challenge erhalten. Das Rennen hat dieses Mal Matonik mit seinem sommerlichen Gute-Laune-House-Track “Feel The Rhythm” gemacht. Damit hat er sich seinen Platz in der „Moskovskaya Tracks Volume 1 powered by FAZEmag“-Compilation gesichert. Im Interview erfahrt ihr mehr über den glücklichen Gewinner. 

Seit wann beschäftigst du dich mit elektronischer Musik und seit wann produzierst du eigene Tracks?

In meinen späten Teenager-Jahren kamen mir die ersten elektronischen Klänge in die Ohren. Dann folgten die ersten Clubbesuche und ich war direkt gefesselt. Da ich schon vorher Musik gemacht habe, war es für mich schnell klar, auch in diesem Game mitzuspielen. Produzieren tue ich ungefähr seit 2008.

Woher stammt dein Wissen über Musikproduktion? 

Ich beschäftige mich seit über 16 Jahren mit dem Thema und habe mir größtenteils alles selbst beigebracht. Einen großen Teil meines Wissens konnte ich mir über das Internet, beispielsweise über Workshops und Berichte, aneignen. Dazu kamen zahlreiche Tutorials und Interviews von Produzenten – die Menge machts! Ich habe außerdem ein halbes Jahr lang die EMS (Electronic Music School) in Köln besucht, wo ich sehr viel von den Dozenten gelernt habe.

Wie ist dein Studio aufgebaut? Mit welcher DAW, welchen Synths, Plug-ins oder anderen Geräten arbeitest du?

Ich arbeite hauptsächlich “in the Box” und nutze Ableton Live. Um nicht völlig von der Maus abhängig zu sein, habe ich mir das Native-Instruments-Kontrol-S49-MK2-Midi-Keyboard und eine Push 1 angeschafft. Auch ein Microfreak von Arturia gehört zu meinem Equipment. Als Plu-gins nutze ich gerne die Waves -und Izotope-Tools. Zur Klangerzeugung im Rechner nutze ich gerne Massiv und seit kurzem auch Pigments 2.

Was macht deinen eingesendeten Track aus – worauf hast du hier besonderen Wert gelegt?

Der Track ist sehr energetisch und peitscht die Leute nach vorne. Ich wollte, dass es voll und breit klingt. Gerade bei den Drums habe ich viel gelayert. Ich habe darauf geachtet, dass der Track zu keinem Zeitpunkt langweilig klingt und die Qualität niemals nachlässt. Auch beim Break möchte ich die Hörer zappeln lassen, um sie dann beim Drop ausrasten zu lassen.

Bist du außerdem als DJ oder Live-Act aktiv? In welchen Clubs konnte man dich bisher hören? Falls nicht: Wo würdest du gerne mal deinen Sound präsentieren?

Ich habe bisher drei Mal in Berlin gespielt, unter anderem in der Grießmühle. Außerdem habe ich im Cue in Bilbao gespielt. Meinen Sound würde ich gerne mal im 102 in Neuss präsentieren – einer meiner Lieblingsclubs.

Welcher Artist oder welches Label inspiriert dich momentan am meisten?

Es gibt so viele Projekte, die ich gut finde. Ich liebe die Produktionen von Hot Since 82, Rodriguez Jr. und Tube & Berger. Toolroom und Defected sind klasse Labels, die immer abliefern. Inspiriert werde ich aber vor allem von Oliver Koletzki.

Was sind deine aktuellen Top-3-Hits?

Hot Since 82 – Make Up
Tube & Berger – Free Tribe 2.0
Icarus – Joy

Welcher Track geht immer?

Michel Cleis – La Mezcla (Paul Kalkbrenner Remix)

Welches Ziel verfolgst du mit deinen Produktionen? Wohin soll die Reise gehen?

Mit meiner Musik möchte ich den Leuten und auch mir selbst Freude bereiten. Wenn ich einen (für meine Begriffe) guten Track produziere, dann macht mich das persönlich sehr glücklich. In nächster Zeit möchte ich weiter an meinem Podcast und an meinem YouTube-Kanal arbeiten. Und natürlich weiter produzieren.

 

Moskovskaya Producer Challenge – Robert Babicz will eure Tracks!

Die bisherigen Gewinner:
Moskovskaya Producer Challenge – der erste Gewinner: Martha C
Moskovskaya Producer Challenge – Gewinner #2: Felix Harrer
Moskovskaya Producer Challenge – Gewinner #3: Thomas Beyer
Moskovskaya Producer Challenge – Gewinner #4: SUZé
Moskovskaya Producer Challenge – Gewinner #5: Ten in Name
Moskovskaya Producer Challenge – Gewinner #6: Max Walcha
Moskovskaya Producer Challenge – Gewinner #7: Oliver Bach
Moskovskaya Producer Challenge – Gewinner #8: Mike Opani

www.soundcloud.com/matonik