Normalerweise soll Musik Menschen vereinen, näher bringen und Frieden stiften. Am belgischen Nordseestrand Blankenberge resultierte allerdings etwas Anderes. Es kam am Samstagabend zu einer Massenschlägerei unter Badegästen. Videoaufnahmen in sozialen Netzwerken zeigen, wie Badegäste unter anderem mit Sonnenschirmen aufeinander losgehen und auch die eingetroffenen Polizisten angreifen.

Die Hintergründe des Zwischenfalls sind nicht eindeutig. Der Auslöser sei „Euronews“ zufolge zu laute Musik gewesen, die zu einem Streit unter den Badegästen geführt habe.

Wie Focus Online berichtet, sei die Situation eskaliert, als Sicherheitskräfte die Gruppe aufgefordert hatten, den überfüllten Strand zu verlassen. Die Strandbesucher konnten demnach die Sicherheitsabstände nicht einhalten und waren zu dicht gedrängt. Laut „HLN Nieuws“ habe die Gruppe dann den Platzverweis verweigert und die Polizei angegriffen. Auch Pfefferspray und Schlagstöcke sind zum Einsatz gekommen.

Ein Großaufgebot mit bis zu 120 Polizisten wurde zufolge der belgischen Tageszeitung auch aus den umliegenden Städten angefordert. Blankenberge reagierte am Sonntag mit einem Verbot für Tagestouristen auf die Ausschreitungen. „Unsere Stadt braucht eine Auszeit“, erklärte Bürgermeisterin Daphné Dumery nach einer Krisensitzung am Sonntag.

 

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