Musik ohne Algorithmus entdecken? Diese App bietet das an

Habt ihr schon mal von Lazyrecords gehört? Die neue Musikentdeckungs-App, setzt auf algorithmusfreie Vorschläge und hebt sich dadurch von klassischen Plattformen ab. Als Datenbank nutzt sie Discogs, die über acht Millionen Einträge mit YouTube-Videos umfasst, um Nutzern durch Zufallsfilter Genrespezifisches zu empfehlen.

Die App wurde von Comfort Zone und Andrew Nowacki entwickelt und bietet DJs und Musikliebhabern einen innovativen Zugang zu neuen Klängen. Neben der Zufallsauswahl punktet Lazyrecords mit Features wie dem „Global Feed“ – einer gemeinschaftlichen Playlist – sowie Autoplay und personalisierten Playlists.

Nutzer können zudem all ihre gehörten Tracks überblicken. Besonders praktisch ist dies, wenn die App im Hintergrund läuft, etwa während Hausarbeiten, und interessante Stücke später wiedergefunden werden sollen.

Die Entwickler suchen aktiv nach Feedback und stehen in engem Austausch mit der Community. Durch diese Interaktion wird die Plattform stetig verbessert. Interessierte können Lazyrecords auf der offiziellen Website ausprobieren und zur Weiterentwicklung beitragen, indem sie Vorschläge machen oder Kommentare abgeben.

Damit reiht sich die App in eine Serie innovativer Tools ein. Im letzten Jahr stellte DJane Doris Saturday eine ähnliche App namens „Dig This“ vor, die ebenfalls auf Discogs basiert und zufällige Tracks empfiehlt.

Gleichzeitig führte Discogs selbst neue Filter für Wunschlisten ein, um die Musiksuche zu erleichtern. Ähnlich funktioniert auch Cosine.club, eine Suchmaschine, die Musik mit ähnlichen Eigenschaften empfiehlt.

Die Discogs-Plattform verzeichnet beeindruckende Zahlen: 2024 wurden dort über 105,7 Millionen Platten katalogisiert. Lazyrecords greift auf diesen reichen Fundus zu und macht ihn für die elektronische Musikszene zugänglich.

Die App erleichtert nicht nur das digitale Cratedigging, sondern fördert auch die Vernetzung innerhalb der Community, was DJs und Musikliebhabern zugutekommt. Durch den Fokus auf algorithmusfreie Empfehlungen und die Möglichkeit, Funde mit anderen zu teilen, möchten die Entwickler eine ideale Plattform für kreative Musikentdeckungen bieten.

Quelle: DJ Mag

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