liquidfive – Positives Denken

Die Pandemie hat uns alle im Griff. Ob wir es nun wollen oder nicht. Wie man das Beste aus dieser schwierigen Situation macht, zeigt uns der DJ und Produzent liquidfive, der aktuell ein Release nach dem nächsten veröffentlicht. Seine Fanbase wächst im gleichen Maße wie seine Spotify-Listener-Gemeinde. Was ihm dennoch momentan fehlt und was er an den Maßnahmen der Regierung kritisiert, hat er uns in einem Gespräch anlässlich seiner neuen Single „Baby, It’s alright‘ verraten.   2020 war ja ganz schön nervig, erinnerst du dich noch an die letzte geile Party vor dem großen Knall Anfang des Jahres? Ja,...

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Roosevelt – Club-Gefühle

Marius Lauber ist nicht nur musikalisch eher hochbegabt, er ist zweifelsohne auch hochgebildet und glühender Anhänger von Qualitätsmusik. Auf seinem ersten selbstbetitelten Langspieler 2016 erschuf Lauber die perfekte Melange aus clubtauglichen Disco-Sounds und waschechtem Pop, aus der „Fever“ zu einem internationalen Hit avancierte. Zwei Jahre später folgte mit „Young Romance“ so etwas wie der logische Nachfolger, bei dem gleich mehrere Titel wie „Losing Touch“ und „Under The Sun“ den endgültigen internationalen Durchbruch Roosevelts in Stein meißelten. Was folgte, waren glänzende Verkaufszahlen, daraus resultierende Top-Platzierungen in den Charts sowie Monate und Jahre zahlloser Liveshows inklusive Band rund um den Erdball,...

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Alex Niggemann – Flashback in die 2000er

Ich habe mich für die 2000er entschieden, weil ich 1984 geboren wurde und ab 2000 somit langsam meine persönliche Freiheit begann: Feiern, Alkohol trinken, Rauchen. Auch meine Liebe zur elektronischen Musik entwickelte ich zu diesem Zeitpunkt. Durch meinen Bruder – ein “Techno”-Kind der frühen 90er – erhielt ich einen einfachen Zugriff auf Plattenspieler, Mixer und Musik, was den Grundstein meiner Karriere bildete. Unsere ersten (illegalen) Raves veranstalteten wir im Eventraum unserer Schule. An den Wochenenden zogen wir von Club zu Club: Poison, Tor 3, Butan, Dockland und das Bootshaus gehörten zu den üblichen Destinationen. Für mein Studium zog ich...

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Die Gebrüder Brett – Turbo-Colt und Loveparade

Die Gebrüder Brett: Alleine schon bei dem Künstlernamen musste ich schmunzeln. Und als ich dann das neue Album von Phillip und Rolf gehört hatte, kam ich aus dem Grinsen nicht mehr heraus. Denn der Longplayer „Tekkno ist cool“ macht einfach gute Laune. Mal lustig, mal krass, mal albern, mal melancholisch, aber immer Tekkno. So wie bei den Schlümpfen halt. Für alle, die das jetzt nicht verstehen sollten, lest das Interview. Und ja, man kann lustig sein, den Spaß in den Vordergrund stellen und dennoch ernsthaft Musik produzieren und seinen Job professionell betreiben. Viele Techno-Acts nehmen sich sehr ernst, ihr...

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Super Flu – Arbeiten als Duo

In unserer neusten “Arbeiten als Duo”-Episode widmen wir uns den beiden Hallensern Feliks Thielmann (F) und Mathias Schwarz (M) alias Super Flu. Seit über 15 Jahren ist das DJ- und Produzenten-Duo mittlerweile in der Szene aktiv. Fünf Alben und zahlreiche EPs sowie Remixes finden sich seither in ihrer umfangreichen Diskografie. Wir haben mit Super Flu über ihre gemeinsame Tätigkeit gesprochen.   Womit beginnt ein klassischer Studiotag? M: Mit einem schwarzen Kaffee, dem Aufklappen des Rechners und manchmal einem veganen Müsli. F: Im Studio ankommen, aufs Sofa setzen, mich für den Kaffee bei Mathias bedanken und dann den gemeinsamen Tag...

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ton töpferei – Neustart

Nach dem Start 2016 veröffentlichte das einstige Berliner Label der Gebrüder Böhmer Ende 2019 seine 26. Katalognummer, bis es unerwartet still um sie wurde. Nun – nach ziemlich genau einem Jahr – meldet sich die ton töpferei in frischem Design und mit neuem künstlerischen Ansatz zurück, vergisst dabei aber mitnichten die eigenen Wurzeln. So wurde das Musiklabel zu einem integrativen Kunstprojekt umgestaltet, das sich weit über die Grenzen des musikalischen Werks hinaus bewegen soll. Ermöglicht wird dies unter anderem mithilfe digitaler Animationen. Den Künstlern und deren Musik wird seit Anfang des Jahres ein Charakter in Form von 3D-Illustrationen verliehen...

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Holly North – Norddeutsche Tonkunst

Aufgewachsen ist der Mitte der 90er-Jahre geborene Holly North an der Ostseeküste, wo er bereits früh mit Musik in Berührung kam. Seit seinem siebten Lebensjahr am Cello, mit 14 erste Auftritte am E-Bass mit Band und Ensembles; zeitgleich widmete er sich dem Klavier, um mehr Verständnis über die bis dato eher intuitiv umgesetzten Sachen zu generieren. Norddeutsche Entschlossenheit eben. Anschließend zog es ihn für zwei Jahre nach Brooklyn, New York, wo erste Berührungspunkte mit elektronischer Musik und der Szene im Allgemeinen folgten. Nur kurze Zeit später mündete die Musikalität des Vollblutmusikers in erste Veröffentlichungen auf nicht gerade unbekannten Labels...

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Pretty Pink – Balance

      Mit ihren äußerst energetischen Sets und den gleichermaßen geladenen Produktionen festigte Pretty Pink ihren Status im elektronischen Kosmos. In den vergangenen Jahren bespielte sie die renommiertesten Festivals und Clubs, gründete neben ihrem Label Wanderlust das Sublabel Deep Woods und veröffentlicht dort im Hochbetrieb erfolgreich eigene Musik sowie von weiteren Akteuren der Szene. Alleine im gerade abgelaufenen Jahr veröffentlichte die studierte Multimedia-Designerin aus Leipzig ganze zwölf Tracks. Zuletzt sind mit „Come Back“ auf Anjuna sowie „Taste Your Love feat. The Element“ auf Found Frequencies zwei Tracks erschienen, die schon jetzt unzählige Plays und Lobeshymnen ihrer Fans generieren....

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Klaas: Clubsound made in Germany – since 2006

Denkt man an Konzeptalben, denken vor allem die alten Hasen unter euch an Longplayer wie „The Wall“ von Pink Floyd, „Équinoxe“ von Jean-Michel Jarre oder „Love Symbol“ von Prince. Den Jüngeren kommt „Planets“ von Jeff Mills in den Sinn. Heutzutage gelten Konzeptalben eher als Rarität, als Geheimtipp, als Nischenprodukt. Einfach nur Track an Track aneinander reihen – das war dem Kölner DJ und Musikproduzenten Klaas Gerling alias KLAAS zu stupide. Er erkannte die Zeichen der Zeit, tüftelte, brainstormte und grübelte, wie er ein zeitgemäßes Konzeptalbum gestalten könnte. Ergebnis: „Klaasics“. Ein Zwei-Disc-Set, bestehend aus Eigenproduktionen und Coverversionen (CD 1) sowie...

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Bicep – Idealvorstellungen

  Das weltweite Echo auf ihren ersten selbstbetitelten Langspieler aus 2017 war schlichtweg enorm. Sowohl medial als auch auf Seiten ihrer seit Jahren stetig wachsenden Audienz digitaler sowie physischer Art, regnete es regelrecht Lobeshymnen. Die Groove-Leser kürten das Werk zum Album des Jahres, die Single „Glue“ gewann sowohl in der Groove als auch im DJ Mag die Kategorie „Track des Jahres“. Das dazugehörige Musikvideo schrieb ebenfalls Geschichte und gehört nun zusammen mit ihrer damaligen Performance für Resident Advisor zur „Electronic“-Ausstellung, die im vergangenen Jahr in der Pariser Philharmonie erstmals gezeigt wurde und derzeit im Londoner Design-Museum zu sehen ist....

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Cisco Ferreira (G Flame/The Advent) – Flashback in die 80er

  Ich habe mich für die 1980er-Jahre entschieden, weil es eine bahnbrechende Dekade in vielerlei Hinsicht war, die unser heutiges Leben nachhaltig beeinflusst. In den 80ern kamen die ersten Computer auf den Markt, und auch der damalige Fashion-Style – Kleidung und Frisuren – ist heutzutage wieder voll im Trend. Außerdem bin ich der Meinung, dass in den 1980ern die besten Science-Fiction-Filme produziert wurden. Und nicht zu vergessen: In den 80er-Jahren wurde die Dance-Musik geboren.   Dein Lieblings-Song: Planet Patrol – Play it at your own Risk   Der schlimmste Song: Im Grunde genommen alles von Culture Club. Dein Lieblings-Musikinstrument:...

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Der Erfinder des Frapcore – Evil Grimace über sein Debütalbum „Mes Larmes“

Der Franzose Evil Grimace gilt als Erfinder des Frapcore – einer Mischung aus French Rap und Hardcore. Mit Tracks wie „3 Litres“ und „Bim Bim“ verschaffte er nicht nur sich selbst, sondern auch dem Genre an sich Zugang in die Welt der elektronischen Musik. Wir haben mit ihm über Frapcore und sein Debütalbum „Mes Larmes“ gesprochen.   Du giltst als Erfinder des Frapcore – eines recht speziellen Genres, das konsequenterweise ziemlich unbekannt ist. Könntest du uns Frapcore kurz beschreiben? Der Begriff „Frapcore“ setzt sich aus French Rap und Hardcore zusammen. Es beinhaltet sowohl Rap-Elemente (Vocals, Melodie-Samples, Cuts etc.) als...

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