Auf den Hund gekommen: Format:B

Ende letzten Jahres haben Format:B ihr zweites Album „Restless“ ins Rennen geschickt. Der Titel spiegelt ganz gut ihr umtriebiges Leben wider, das Duo ist jedes Wochenende auf Tour und unter der Woche regelmäßig im Studio anzutreffen. Das bleibt nicht viel Zeit für andere zeitintensivere Hobbys, wie uns Franziskus erzählt: „Ich bin mit Hunden aufgewachsen. Dadurch lernte ich früh, dass es auch sowas wie nonverbale Kommunikation gibt. Hunde sind die treuesten Gefährten die man sich wünschen kann! Sie gehen mit dir durch dick und dünn, fühlen jede Laune von dir und gehen herrlich aufgeregt darauf ein. Am liebsten hätte ich...

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Flashback in die 80er – Filippo Moscatello

Wieder setzen wir uns in die Zeitmaschine und nehmen ein Jahrzehnt unter die Lupe. Filippo Moscatello, auch vielen bekannt als DJ Naughty, nimmt uns mit in seine 80er Jahre, zeigt uns aber ein Foto aus den 70ern. Weil’s so schön ist! Dein Lieblingsjahrzehnt: „Die 80er Jahre, weil ich da vom Jungen zum Mann wurde und viele Sachen in Ihrer Entstehung miterleben konnte: Atari 2600 spielen im Kaufhaus, Italo Disco im Radio oder im Urlaub hören. Ich habe die Anfänge der HipHop/ Rap-, Electro-, Breakdance-, Graffiti- und B-Boy-Kultur miterlebt. Die Amis waren noch hier stationiert (ganz wichtiger Einfluss), Pop war...

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Michael Reinboth und sein “Future Sound Of Jazz” – Das Dutzend ist voll!

1995 startete der Compost Records-Macher Michael Reinboth die Reihe „Future Sound Of Jazz“, die in den Jahren darauf ziemlich flott zu einer der angesehensten und beliebtesten Compilations mutierte. Ende März hat Reinboth das Dutzend voll gemacht und beantwortet uns hier im Interview ein paar Fragen rund um den (Future) Sound Of Jazz … Was bedeutet Jazz für dich? Was für (elektronische) Musik allgemein? Die Freiheit über eine klar definierte Grundstruktur (Rhythmus, Melodie, Song) zu improvisieren, jedoch die vorhandenen Elemente mit Respekt zu bearbeiten und entsprechend zu verändern. Die totale Freiheit gibt es auch im Jazz nicht und würde im...

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Piratenpartei – Ein Gespräch mit Bruno Kramm über Urheberrecht und neue Chancen

„Es gibt kein Recht darauf, von Musik leben zu können“ Das bestehende Urheberrecht zu reformieren, ist eines der Ziele der Piratenpartei, fordert sie doch unter anderem  „Keine Beschränkung der Kopierbarkeit“, „Freies Kopieren und freie Nutzung“ oder den „Ausgleich zwischen den Ansprüchen der Urheber und der Öffentlichkeit“. Um das Urheberrecht geht es neben Tierschutz, Drogenpolitik und Sozialem auch dem Piraten Bruno Kramm. Dieser ist zudem langjähriger Musiker, Produzent, Labelmacher (Danse Macabre Records) und Organisator des Greentunes Festivals. Für Aufsehen sorgte zuletzt seine deutsche Übersetzung des Anonymous-Videos zum geplanten ACTA Abkommen. Dieses spaltete durchaus die Meinungen. Die einen werfen Kramm Übertreibung...

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Chelonis R. Jones im Interview!

Am 11. Mai erscheint auf Marc Romboys Label Systematic Records das vierte Album des kalifornischen DJ, Produzenten, Sänger und Songwriter Chelonis Ridgeway Jones – besser bekannt als Chelonis R. Jones. „The Prison Buffet“ folgt auf dem 2008 bereits auf Systematic erschienenen Longplayer „Chatterton“. Mit seinen Vocals zu Royksopps „49 Percent“ oder seinen eigenen Releases auf Labels wie Get Physical sorgte er auf den Dancefloors dieser Welt bereits für Aufsehen. Seinen Durchbruch gelang ihm sicherlich 2003 mit der Single „I don’t know“. Auf dem neuen Album rücken seine Fähigkeiten als Singer-Songwriter wieder stärker in den Fokus des Geschehens. Chelonis, deine...

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Club-Report Österreich Teil 1: Grelle Forelle/Wien

In Wien hat der Club Grelle Forelle eröffnet, und nach längerem Hinschauen oder Hingehen muss man fast philosophisch werden, denn wer auf der Grellen Forelle reitet, kann weder lenken noch absteigen. Inmitten des morbiden Sumpfs der Donaustadt ist nun aus einem Ideen-Ei von vier Freunden dieser Fisch geschlüpft. Direkt am Ufer des Donaukanals breitet sie sich aus. Weit und breit kein Flächennutzungsplan des Kanals als urbane Copacabana. Keine Berlin-Nachmacherei komplexbeladener Provinzler. Unterm kahlen Parkhaus in Wien-Spittelau und der Rauchsäule der Stadtwerke findet man den 1001 qm großen Club. (Die Lage der Forelle ist bezeichnend. Im geographischen Scheitelpunkt zwischen dem...

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Deichkind – JA/NEIN

JA // Deichkind – Leider geil Sechs Jahre ist es her, da probten Deichkind den Aufstand im Schlaraffenland. Die Band stand kurz vor der Auflösung und wagte mit ihrem dritten Album einen unglaublichen Befreiungsschlag – im vollen Bewusstsein, dass es der erste und letzte Schlag sein könnte. Als ich also damals ganz unvermittelt dieser Show gegenüberstand, war ich – um es mal ganz hanseatisch-kühl auszudrücken – äußerst angenehm überrascht. Müllsäcke, Pyramidenhüte, Schweiß, Sofas, Euphorie, Energie – kurz: Anarchie. Für alle. Der Rest ist Geschichte: Die Auflösungsgedanken verschwammen mit jedem Konzert mehr, der Virus zog immer größere Kreise und hatte vor...

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Roberto Rodriguez – Flashback in die 80er

Zum zweiten Mal begibt sich die FAZE auf eine Reise in die Vergangenheit. Dieses Mal begleiten wir den finnischen DJ Roberto Rodriguez in die 80er Jahre. Dein Lieblingsjahrzehnt: „Die 1980er. Das war die Dekade, in der ich die meiste Zeit meiner Kindheit verbrachte und ein Teenager wurde. Musik war mir während dieser Zeit sehr wichtig und ich denke, dass in diesem Jahrzehnt die beste Popmusik produziert wurde. Es war ebenfalls das Jahrzehnt, in dem die wundervollen Musikstile Techno und House ihre Geburtsstunde erlebten, was mich wahrscheinlich dazu brachte, meine eigene Musik gegen Ende der 80er Jahre zu machen. Sicher...

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Gibt es ein Leben nach der Musik? – Nicole Lührsen

Wie lang hast du im Musikbusiness gearbeitet und was hast du genau gemacht? Insgesamt habe ich zwölf Jahre im Musikbusiness gearbeitet. 1995 habe ich bei edel records als Presse- und Radiopromoterin für den Bereich Dancemusik angefangen, wurde nach einem Jahr von dem damaligen Dancelabel Urban (vormals Polygram später Universal Music) abgeworben, wo ich sieben Jahre Pressearbeit für Künstler aus dem Bereich Dance und später Pop und R’n’B gemacht habe. Als Universal 2003 nach Berlin zog, bin ich in Hamburg geblieben und habe als freie Pressepromoterin für verschiedene Labels gearbeitet (u.a. für Paul van Dyk, Mousse T. etc.). Zu der...

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WhoMadeWho – Lebenselexier Touring

Seit ihrem Wechsel zum Kölner Label Kompakt hat sich bei den Dänen von WhoMadeWho einiges getan. Ihr eben dort im April 2011 erschienenes erstes Album „Knee Deep“, das vierte der Band insgesamt, verstand sich mit seinen acht Tracks als Vorbote auf das nun folgende „Brighter“. „Wir sehen die beiden Alben als zwei getrennte, weil sehr unterschiedliche Werke an, und Teil 1 bedeutet eine Art Neuanfang“, erklärte Tomas Badford seinerzeit. „Knee Deep“ sei aus dem Drang zum Herumexperimentieren entstanden und habe die Tracks des neuen Albums maßgeblich beeinflusst, hieß es weiter. Wir haben nun zum Release von „Brighter“ noch einmal...

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Don’t Cry For Us Alemania – Sieben Jahre im Underground von Buenos Aires, Teil 1

Barem. Dilo. Franco Cinelli. Nico Purman. Alejandro Mosso. Violett. Seph. Pablo Denegri. Jorge Savoretti. Gurtz. May Segui. Ana Helder. Santos Resiak. Guti. Andres Zacco. Brandub. Leonel Castillo. Mekas. Jorge Ciccioli. QiK. Matias Muten. Andrez Gonzalez. Lega. Jonas Kopp. Lexdinamo. Ezequiel Ezley. Ronan Portela. Sebastian Cohen. Dirty Room. Lucianno Villareal. Omar Salgado. Matthias Popoff. Franco Bianco. Fase Miusic Sender. Die Liste der Namen junger argentinischer Artists, die das internationale Musikgeschehen mitbestimmen, nimmt kein Ende. Schon lange sind ihre Sounds keine Geheimtipps mehr, ihre Tracks trendsetzend und ihre Labels und Partys in Europa beliebt und freqüntiert; mittlerweile ist der Grossteil dieser...

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Fritz Kalkbrenner – Friedliche Koexistenz

Es gibt genügend Compilations, die um der Vielfalt willen verschiedene Musikstyles miteinander verquicken, aber keinen roten Faden präsentieren können. Die erste Ausgabe der neuen Suol Mates-Serie auf dem Berliner Label Suol, die vom Label-Aushängeschild Fritz Kalkbrenner zusammengestellt und gemixt wurde, bildet da eine rühmliche Ausnahme. Denn auch wenn hier Styles wie Funk, Soul, HipHop und House aufeinander treffen, hat man nie das Gefühl, dass diese verschiedenen Richtungen selbstzweckhaft verwoben wurden. Der Mix fließt. Eine Tatsache, die Fritz mit Berlins Offenheit erklärt: „Hier gibt es seit jeher eine friedliche Koexistenz von HipHop und anderer Clubmusik. Die musikalischen Strömungen sind sehr...

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