Superstrobe & Dominik Vaillant – Intensität und Dualität

Superstrobe & Dominik Vaillant – ein musikalisches Duo, das in Zukunft nicht mehr aus der Techno-Szene wegzudenken sein wird. Gemeinsam führen die Berliner ihr Label Analogue Audio, das eine ausgewählte Plattform für ein stetig wachsendes Künstlerverzeichnis darstellt – etablierte Künstler wie DJ Rush, Joel Beltram, Sven Wittekind, The Advent und The YellowHeads finden hier ihren Platz. Als Solo-Künstler hatten die beiden erfahrenen DJs und Produzenten ihren Durchbruch bereits. Jetzt ist die Zeit gekommen, um gemeinsam durchzustarten. Ein erstes Anzeichen dafür, dass das klappt, ist ihre vor Kurzem erschienene Single „Intensity“ und die geplante Deutschlandtour. Hey Manuel, hey Dominik. Erzählt...

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TITIA – Länder, Menschen, Abenteuer: Niederlande

Die Niederländerin TITIA liebt es, in ihren DJ-Sets abwechslungsreich und genreübergreifend zu agieren. Von Chicago, Detroit über Acid, Breakbeats bis hin zu Electro – Hauptsache der Funk springt über. und so hat sie auch schon große Clubs wie De School, das (leider nicht mehr existierende) Trouw oder Shelter in ihrer Wahlheimat Amsterdam abgehakt. Apropos Amsterdam – wer die Metropole mal besuchen und TITIA an den Decks erleben möchte, der sollte das zum Loveland Festival am 10. und 11. August in Angriff nehmen.   Ein typisch niederländisches Abenteuer? Das muss das Radfahren sein. Zünde dir einen Spliff an und los! Typisch niederländische...

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Pribe – Ambition und Leidenschaft

Viele junge Künstler haben den Traum, eines Tages auf der großen Bühne zu stehen und ihre eigenen Tracks vor Publikum zu spielen. Doch nur den talentiertesten und fleißigsten gelingt irgendwann auch der Durchbruch. Davon träumte auch der damals noch 16-jährige Tim Weise aus Hamburg, der heute besser bekannt ist unter den Künstlernamen Pribe und Reezpin, nun 14 Jahre älter ist und von sich behaupten darf, schon auf bekannten Festivals wie der Airbeat One, Indian Spirit oder dem Psychedelic Circus aufgelegt zu haben. Letzteres entfachte im Jahr 2009 seine Leidenschaft für Progressive Trance – und die ermöglichte es Tim, seinen...

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25 Jahre Compost Records – ein Vierteljahrhundert ist geschafft

Ein wahrlich biblisches Alter, man kann sich nur verneigen vor Michael Reinboth und seinem Team. 1994 gründete er in München Compost Records, das sich schnell zu einer festen Institution in Sachen Clubmusik mauserte, vor allem in den Bereichen Downbeat, Future Jazz und House hat das Label nicht nur hierzulande großartige Aufbauarbeit geleistet, man denke nur an „Future Sound Of Jazz, „Glücklich“ oder „Compost Black Label“. Michael Reinboth präsentiert uns hier vier Favoriten aus dem Backkatalog des Labels, der Freiburger Rainer Trüby, von Anfang an dabei, ergänzt einen seiner Favoriten.   Michael Reinboth: Various Artists – Future Sounds Of Jazz...

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Parquet Recordings – Mit 200 Releases auf der Überholspur

2006 war es, als Normen Flaskamp, besser bekannt unter seinem Pseudonym Solee, sein eigenes Label an den Start bringen wollte. Zu einer Zeit, als vor allem minimaler Sound die elektronische Szene beherrschte, entsprang in ihm der Pioniergeist – er versuchte, eine Nische zu füllen, in die sich auch seine Musik harmonisch einfügte. Parquet Recordings, das er mit Frank Schreiner, Geschäftsführer von dig dis, startete, sollte ein Label werden, das sich hauptsächlich melodiösen und trancigen Klängen widmet. „Es war ein Versuch“, stellt Solee im Vorgespräch unseres Interviews klar. Und hätten die ersten drei EPs keinen Anklang gefunden, hätte er das...

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Mike Humphries – Techno-Urgestein setzt auf analoge Brillanz

Seine Karriere als DJ begann der 1963 in London geborene Mike Humphries in den 90er-Jahren. 1993 ließ ihn der Club The Orbit in seiner Heimatstadt Leeds erstmalig an die Turntables, zwei Jahre später konnte er bereits erste internationale Gigs verzeichnen. Rückblickend haben sich bis heute Bookings rund um den Globus, fünf eigene Labels und zahlreiche Releases auf Labels wie Communique, Bush Records, Kickin Records, Nachtstromschallplatten, Naked Lunch oder Dolma Records angesammelt. Anfang Mai veröffentlichte Humphries sein neues Album „The Fall Of Everything“. Wir haben mit dem Techno-Urgestein über seine Musik und seine Karriere gesprochen. Lass uns ein paar Jahre...

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Hot Since 82 – Musik als Emotion

Der aus Barnsley, England stammende Daley Padley legte in den vergangenen Jahren zweifelsohne eine bemerkenswerte Karriere aufs Parkett. Durch zahlreiche Produktionen auf Labels wie Truesoul, Defected, Get Physical, Domino, Circus, Suara und vor allem dem eigenen Imprint Knee Deep In Sound, kombiniert mit gefeierten DJ-Sets rund um den Globus, entwickelte sich eine äußerst große Fanbase um den Briten. Sehr geprägt hat Padley die balearische Party-Insel Ibiza, auf der er heute in zahlreichen Clubs vertreten ist. Nun erscheint mit „8-track“ ein Konzept-Album des mittlerweile in Leeds lebenden Künstlers. Ein Interview. Daley, wie war dein Jahr bisher – sowohl privat als...

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Robag Wruhme – Im Wandel der Zeit

Worauf man sich als Erstes freut, wenn es was Neues gibt von Robag Wruhme? Auf den Namen. Und „Venq Tolep“, so der Name des neuen Albums, enttäuscht da kein bisschen. Auch inhaltlich nicht. Sieben Jahre hat es gedauert, natürlich nicht ohne Grund, ohne Gründe. Und über die sprechen wir natürlich hier im Interview. Und über die Zeit, die sich verändert hat. Was sich nicht verändert hat: die Kunst, ein rundes und eigenwilliges Album abzuliefern. Der Vorgänger „Thora Vukk“ ist mittlerweile sieben Jahre alt. Wie kam diese lange Pause zwischen den Alben zustande? Grundsätzlich bin ich eigentlich gar nicht so...

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Moguai – von den guten, alten Zeiten ins noch bessere Hier und Heute

Sie war eine der ersten Platten, die ich in meinem Leben gekauft habe: „The Final”. Die dancefloor-taugliche Neuauflage der „Captain Future”-Titelmelodie – eine Ko-Produktion von Moguai und Phil Fuldner. Damals auf Kosmo Records erschienen. 1998. 13 Wochen lang hielt sich die Nummer in den Deutschen Charts. Höchste Position: Platz 7. Dann das annähernd genauso erfolgreiche Follow-up „Beatbox”, unter dem Alias Dial M for Moguai releast. Kaum zu glauben, dass all das schon 21 Jahre her ist. Und heute, 2019? Ist André Tegeler alias Moguai noch immer in den weltweiten Clubs und auf den großen Festivals unterwegs. Klingt nach „ziemlich...

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Hot Chip – Die neue Luftigkeit

Ein Mann und eine Frau sitzen jeder für sich in der gemeinsamen Wohnung, er am Laptop, sie vor dem TV. Aus einer Nichtigkeit heraus fangen sie an, sich zu streiten und zu beleidigen. Langsam schleichen sich aus dem Off dunkle elektronische Vibes an beide heran, um dann einem jenseitigen Falsett-Gesang auf Synthesizer-Melodien Platz zu machen, die alle Räume erfüllen. Der Mann und die Frau recken die Köpfe, um herauszukriegen, woher die Musik kommt. Jeder bestreitet, etwas damit zu tun zu haben, und verdächtigt den anderen. Wenn sie sich einander nähern, wird die Musik immer lauter. Auch als das Paar...

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Track-Check: Da Hool – Meet Her At The Loveparade

Der Loveparade-Klassiker schlechthin. Es gibt wohl keinen Track, den man mehr mit der Parade verbindet als „Meet Her At The Loveparade“ von Da Hool. 1996 veröffentlicht, enterte der Track 1997 auch die deutschen Charts, kletterte dort bis auf Platz 4. Bis heute gibt es unzählige Remixe, einer der bekanntesten ist wohl die Version von Nalin & Kane. Hast du noch einen Überblick, wie viele „Meet Her At The Loveparade“-Remixe es gibt und welchen findest du am besten, welchen am schlimmsten? Nee, einen Überblick habe ich wirklich nicht mehr, das Netz ist voll mit Bootlegs und nicht offiziellen Versionen, der...

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Mo Horizons – Anekdoten aus 20 Jahren

„Come Touch The Sun“ – so hieß das erste Album von Mo’ Horizons, das 1999 erschien, die Single-Auskopplung „Foto Viva“ dürfte wohl einigen älteren Semestern hier noch im Ohr klingen. An die jüngeren Semester: anhören! Aber bitte auch das neue Album „Musik Sun Love“ von Ralf Droesemeyer und Mark „Foh“ Wetzler, das sie im 20. Jahr ihres Bestehens veröffentlicht haben – gemeinsam mit unzähligen Gästen aus aller Welt, wie sie es regelmäßig machen und so international ist eben auch ihr Sound: eine Mischung aus Latin, Soul, Downbeats, Reggae, Cumbia, Samba und Balkanbeats. “Mo’ Horizons sind zwar keine politische Band, doch auf...

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