David Castellani – Modular und Synthetisch

In Italien geboren, aber in Los Angeles aufgewachsen fand David Castellani bereits früh seine Liebe zu elektronischer Musik und vor allem zu modularen Synthesizern. Im Sommer startete er mit „Noetic“ sein eigenes Label und debütierte in Sachen Veröffentlichungen auf dem Solo-Parkett, nachdem er bereits länger als Teil eines Duos aktiv gewesen ist. Zu hören gibt es intelligenten und dynamischen Techno mit Fokus auf Synthesizer und analoge Hardware. So waren auf der ersten Katalognummer des Imprints „Alpha Gamma“ zwei Originale und ein Redshape-Remix zu hören. Nach einer weiteren EP Anfang September steht nun mit der „Electrochemical EP“ das dritte Release...

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Stephan Bodzin – Ein Weg ins Glück

English version Manchmal ist es doch eben die entferntere Sicht auf Dinge, die diese besser und unversehens klarer erscheinen lassen. Energien, die zu fließen beginnen und mit zunehmendem Fluss maßgeblich sinnstiftend auf etwas wirken. Für eine Sache, die vielleicht zunächst schwer, aber urplötzlich so leicht erscheint. So in etwa könnte man die rund achtwöchige Reise von Stephan Bodzin nach Trancoso in Brasilien bezeichnen. Dort blickte der gebürtige Bremer auf sein unveröffentlichtes Musikarchiv, aus dem er 25 Favoriten auswählte. Aus diesen hat er 17 Titel finalisiert, die nun unter dem Titel „Boavista“ am 8. Oktober sowohl digital als auch physisch...

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Stephan Bodzin – A path to happiness

German version Sometimes it really is all about looking at things from a distance that makes them seem better and suddenly much clearer. Energy that starts to flow and with increasing flow has a significant meaningful effect on things. For a thing that may be hard at first but suddenly seems to be so easy. This is how you could describe Stephan Bodzin’s 8-week journey to Trancoso, Brazil. This is where the Bremen, Germany native took a deep-dive into his unreleased music archive from which he picked his 25 favourite tracks. He then finalised 17 of them which will...

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AIAIAI – Frederik Jørgensen und seine Pionierarbeit

Wie viele Kopfhörer hast du in deinem Leben schon besessen? Zwei, drei, zehn oder vielleicht sogar noch mehr? Wie viele besitzt du alleine aktuell? Bei Frederik Jørgensen, Co-Founder von AIAIAI, waren es 15 insgesamt. 15 Paar Kopfhörer, dann war für den Dänen Schluss. „Es ist wichtig, dass wir alle versuchen, unseren Teil beizutragen. Das Verantwortungsvollste, was wir tun können, ist, weniger Produkte zu kaufen.“ Aus diesen Gedanken und Bedürfnissen entwickelte sich schnell eine Geschäftsidee, und so war 2006 schließlich die Kopfhörer-Marke AIAIAI geboren. Warum Kopfhörer? „Kopfhörer waren das perfekte Produkt, um unsere Liebe zu Design und Musik zu verbinden“,...

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SHDW & Obscure Shape – Herbstoffensive

  Das Stuttgarter Duo SHDW & Obscure Shape ging vor rund sechs Jahren an den Start und gehört zu einer neuen Generation von Techno-Künstler*innen, die die Szene gehörig aufmischt. Marco Bläsi und Luigi Urban haben ihre Vision von Techno verwirklicht und leben sie mit ihrem Label From Another Mind aus. Doch auf Lorbeeren ausruhen liegt ihnen nicht: Die beiden kennen keinen Stillstand, arbeiten weiter an ihrer Karriere – und an neuen Visionen. In einer Zeit ohne Gigs haben sie ihrer Kreativität freien Lauf gelassen, starten nun ein neues Label und bringen eine eigene Modekollektion raus.  Mit From Another Mind betreibt...

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30 Jahre Warehouse 

Es gibt wenige Clubs in Deutschland, die eine so bewegte Geschichte haben wie das Warehouse in Köln. Und noch weniger Clubs fallen mir ein, die nach ihrer Schließung als Partyreihe in verschiedenen Locations ähnliche Erfolge feiern konnten. Das Warehouse ist weit mehr als ein Name, das Warehouse ist eine Marke. In diesem Jahr feiern das Warehouse und sein Gründer Yena Kisla 30-jähriges Jubiläum. Zeit für einen Download-Mix von Warehouse-Resident Steve Mason und Zeit für ein umfangreiches Interview. Wir haben Yena Kisla in Köln getroffen. An welchem Tag, in welchem Jahr ist die Idee für das Warehouse entstanden und wie...

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Lee Ann Roberts – Blitzstart

Die in Amsterdam lebende Südafrikanerin Lee Ann Roberts hat einen wahren Raketenstart hingelegt. Nach einem fulminanten 2020er-Debüt auf Suara gründete sie 2021 ihr eigenes Label NowNow Records, das Support von Größen wie Charlotte de Witte und Ken Ishii erhält. Mit ihrer neuen Single „Feel“ zementiert sie ihre wachsende Reputation in der Szene. Im Kurzinterview erfahrt ihr mehr. Erst im vergangenen Jahr hast du dein Debüt auf Suara gefeiert. Nur einen Wimpernschlag später gründest du dein eigenes Label mit einer ganzen Reihe an hochwertigen Releases. Wie kam es zu diesem Blitzstart? Im Jahr 2019 habe ich eine Reihe an Vorkehrungen...

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Rico Puestel – Zurück zur unberührten Fantasie

Rico Puestel ist nicht einfach nur irgendein Musikproduzent. Bereits mit zwölf Jahren fing der Musiker aus Kiel an, Platten bei sich zu Hause zu drehen, mit 13 Jahren hatte er bereits seinen ersten Auftritt als DJ. „In der Retrospektive vermag ich alles als vorbestimmten Pfad, gepaart mit der gehörigen Ambition, Aufopferung und auch den gewissen glücklichen Zufällen zu benennen“, erzählt Puestel. „Diejenigen, die mir damals die Chance gaben, sollten wissen, dass sie an dieser Stelle nicht vergessen sind.“ Er merkt an, zu dem Zeitpunkt aktiver gewesen zu sein als heute, mehr als 20 Jahre später.  Puestel mag heute weniger...

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Im Gespräch mit liquidfive

Mit „We’re Just People“ liefert liquidfive den perfekten Song für den Spätsommer, eine Mischung aus Dance, Pop und Electro. Es ist bereits die achte Single in diesem Jahr. Hinter liquidfive steht in erster Linie Musikenthusiast Martin Maximilian Kotzur, der die Marke bereits 2011 als Bandprojekt gegründet hat. Es stellte sich in der Folge jedoch heraus, dass dieser seine musikalischen Ideen viel besser als Produzent und DJ verwirklichen kann. Mit der Single No Sugar” konnte man sich beispielsweise wochenlang in den englischen Pop Club Commercial Charts halten, was auch an der Unterstützung zahlreicher DJs wie Tom Novy lag. Wir trafen...

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20 Jahre Moon Harbour – Matthias Tanzmann im Interview

20 Jahre sind in vielen Zusammenhängen eine sehr lange Zeit. Im Kontext eines elektronischen Musiklabels sind 20 Jahre sogar eine extrem lange Zeit. Vor allem, wenn man sich vor Augen führt, wie viele Releases das Leipziger Label „Moon Harbour“ in den vergangenen 20 Jahren bereits veröffentlicht hat und regelmäßig veröffentlicht. Viele bekannte Acts, neben Labelowner und Househängeschild Matthias Tanzmann haben hier im Verlauf der vergangen 20 Jahre ihren musikalischen Fußabdruck hinterlassen: Adam Port, Butch, Emanuel Satie, Gregor Tresher, Hot Since 82, Italoboyz, Marco Faraone, Ninetoes, Re.You, Riva Starr, Samim, Sable Sheep, um nur einige zu nennen. Viele gute Gründe,...

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Peter Gregson – Musik mit Patina

Anfang September veröffentlichte der Musiker Peter Gregson sein fünftes Studioalbum „Patina“, seine bisher umfangreichste Veröffentlichung. Der Komponist und Cellist hat seit 2018 einen Exklusiv-Vertrag bei der Deutschen Grammophon und schrieb bereits Musik für zahlreiche Filme und Marken. Wir haben mit Gregson über „Patina“ und dessen Aufnahme, Geschichte, Bedeutung und weitere Themen wie Wunsch-Kooperationen mit James Blake oder den Vergleich seines Werkes mit Essen gesprochen.   Es heißt, dein neues Album „Patina“ sei die umfangreichste und aufwendigste deiner bisherigen Veröffentlichungen. Wie lange hast du dafür insgesamt gebraucht? Ich habe im November 2019 mit dem Schreiben begonnen, nachdem der Großteil der...

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Im Gespräch mit Moonbootica zu ihrer aktuellen Single „Frustrated“

Moonbootica muss man nicht mehr extra vorstellen. Mit unzähligen Tourneen rund um den Globus, fünf veröffentlichten Alben seit ’98 und mehrfachen Top 100 Platzierungen von Alben und Singles in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind sie einer der renommiertesten elektronischen Acts in Deutschland. „Frustrated“ ist die Auftaktsingle ihres neuen Mini-Album-Konzepts „Off-Pop“, auf dem sie verschiedene musikalische Interpretationen innerhalb des Themas/Genres „Off-Pop“ erkunden. Wir trafen Tobi macht und Kowe zum kurzen Talk. Wie kam es zum Künstlernamen „Moonbootica“?   Moonboot halt wegen unseren großen Füßen, das sind nämlich Schuhgröße 47 und 48. Aus Moonboot ist dann Moonbootica und Moonbootique entstanden,...

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