Ghost-Producing ist ein umstrittenes Thema in der elektronischen Musikszene. Vorwürfe und Anschuldigungen gibt es viele, Beweise gibt es keine. So wird beispielsweise auch dem populären Label Drumcode immer wieder vorgeworfen, mit Ghostproducern zu kooperieren. Mark Reeve gab hierzu jedoch rund einem Jahr eine klare Stellungnahme ab. Dass Ghost-Producing allerdings ein reales Phänomen unter Künstlern ist, das wohl häufiger eintritt als gedacht, beweisen uns auch zahlreiche Online-Märkte, auf denen Anbieter ihre Producer-Tätigkeit zum Verkauf stellen.

Einer dieser Märkte ist die Plattform FIVERR, die der bekannte EDM-DJ Jonas Aden nun für die Durchführung eines Experiments nutzte. Er registrierte sich dort unter einem Benutzernamen, der seine echte Identität verschleiert und begab sich auf die Suche nach Anbietern, die ihm einen Track im Aden-Style produzieren. Er nahm schließlich Angebote aus den verschiedensten Preissegmenten an und präsentierte der Öffentlichkeit die mit Spannung erwarteten Resultate nun in einem Youtube-Video.

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Foto: Youtube