Nach Ampel-Aus: Ex-Justizminister Marco Buschmann droppt neuen Track

Ex-Bundesjustizminister Marco Buschmann hat nach dem Aus der Ampel-Koalition einen Track namens „Gehen um zu stehen“ auf Soundcloud veröffentlicht. Unter dem Künstlernamen MBSounds hat er bereits mehr als 50 Tracks in Eigenregie releast. Die Reaktionen fallen gemischt aus.

Versehen ist „Gehen um zu stehen“ mit dem Hashtag #farewell und der Notiz „Manchmal muss man etwas aufgeben, das man liebt, um zu bleiben, wer man ist. Man muss gehen, um zu stehen.“ Das Cover-Schwarzfoto zeigt den Buschmann zusammen mit Ex-Finanzminister Christian Lindner und der ehemaligen Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (alle FDP).

Im Vergleich zu seinen bisherigen – meist elektronischen – Stücken wirkt der Abschiedstrack sanftmütiger und wird von gregorianischen Gesängen sowie zarten Streichern und Keyboard-Akkorden gestützt, die in einem Gitarrensolo mit hallenden Beats und einem leisem Klavierspiel münden.

Die Reaktionen auf das Stück fielen – sowohl bei Soundcloud in den Kommentaren, als auch auf X – gemischt aus. In einem Post schrieb Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD): „Nichts für ungut. Aber den Song werde ich sicher nicht ein zweites Mal hören.“ Für die Zusammenarbeit mit Buschmann bedankte er sich aber dennoch.

Positiver äußerte sich die (noch) Grünen-Co-Vorsitzende Ricarda Lang. Sie schrieb: „Ich sitze gerade an meiner Abschiedsrede für den Parteitag nächste Woche. Und habe jetzt den perfekten Song, um mich in Stimmung zu bringen. Danke, Marco Buschmann!“

Auf Soundcloud fallen die Bewertungen derweil wie zu erwarten drastischer und vulgärer aus. „Klingt räudig wie die FDP“ schreibt ein anonymer Nutzer und ein weiterer ergänzt: „Weiß gerade nicht ob der Morgenkaffee oder das hier verantwortlich für ihr wisst schon was verantwortlich ist.“

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