
Das Antwerpener Strafgericht verhängte Haftstrafen von bis zu 40 Monaten, 150 Stunden gemeinnütziger Arbeit, zweijährige Bewährungsstrafen und Geldstrafen von bis zu 24.000 Euro. Die Polizei nahm die Personen direkt auf dem Festival fest, entfernte sie vom Gelände und stellte noch vor Ort Vorladungen vor Gericht aus.
Damit reagierten die Behörden unmittelbar auf festgestellten Handel und Besitz verschiedener illegaler Substanzen während der Veranstaltung. Unter den Verurteilten war der Niederländer Michael A., der am 18. Juli beim Verkauf von drei Ecstasy-Pillen für 60 € erwischt wurde.
Bei der Durchsuchung fanden Beamte sieben weitere Pillen und 105 € Bargeld, Laboranalysen bestätigten einen hohen MDMA-Gehalt. Er gab an, die Drogen ursprünglich für den Eigengebrauch gekauft zu haben.
Am 24. Juli rückte Chloe H. in den Fokus der Polizei, nachdem sie mit einer anderen Frau eine Toilette betreten hatte, die Bargeld bei sich trug. Diese Frau erklärte, 26 Ecstasy-Pillen, Ketamin, Kokain und MDMA von ihr für 745 € gekauft zu haben.
Später wurden weitere Substanzen bei Chloe H. gefunden. Ebenfalls am 24. Juli wurde ein brasilianischer Staatsbürger festgenommen, nachdem er einem Barkeeper eine Pille gegen Geld übergeben hatte.
Bei ihm wurden Ecstasy, MDMA, LSD-Trips und Bargeld entdeckt. Zudem gab es einen Fall, in dem der Italiener Giacomo V. zwei Beutel Salz verkaufte und fälschlich als MDMA ausgab. Bei der Strafzumessung berücksichtigte das Gericht Schwere und Umstände der Taten, persönliche Hintergründe, Alter, Verantwortungsgrad sowie mögliche Vorstrafen.
Quelle: We Rave You
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