namito


In den 90er Jahren wurde Namito bekannt als DJ im legendären Tresor und E-Werk in Berlin. Mittlerweile hat er sich einen sehr guten Ruf als Produzent erarbeitet. Seine Tracks veröffentlicht er auf Kling Klong, Systematic und im letzten Jahr auch auf Kompakt. Die Label-Chefs, Rainer Weichhold von Kling Kling und Marc Romboy bei Systematic, sind auch persönlich Buddies. „City of Gods“ und sein Album „Eleven“ gingen durch die Decke. Diese Story lässt sich immer weiter erzählen. Natürlich hat Namito mittlerweile jeden Flecken und Winkel des Planeten bespielt: Von Mexico bis Australien und von Tokyo bis Dubai … du sagst den Ort … er hat da schon mal gespielt! Dies macht seinen Sound so universal! Gerade jetzt hat er wieder angefangen zu produzieren mit seinem engen langjährigen Freund Marc Romboy. Das Projekt heisst „Invites“ auf Systematic Recordings. Jede Veröffentlichung ist eine Kollaboration mit 3 bekannten Künstlern zusammen mit Namito.

Namito spielt am Freitag, den 4. Juli im ARTheater in Köln. Wir haben mit ihm gesprochen.

FAZE: Hey Namito, im Juli spielst Du wieder in Köln. Zuletzt warst Du mit Josia Loos und Seb von der Seelensauna im Heinz Gaul.
Am 4. Juli spielst Du im ARTheater. Wie sieht dein Setup aus? CD, Traktor, Ableton?

“Nach dem ich mit Vinyl aufgehört hatte und regelmässig den Überblick bei den selbst gebrannten CD’s verlor, war ich froh, auf Traktor umzusteigen. Allerdings fand ich mit der Zeit die Rumstöpselei vor dem Gig nicht unbedingt angenehm und bin seitdem ein begeisterter USB-Stick Fan!”

FAZE: Aktuell ist gerade die dritte der ‚Namito invites…‘ EPs auf Systematic veröffentlicht. Bisher gab es Kooperationen mit Pig&Dan, Pier Bucci, Ramon Tapia und Sasse.
Wie kommst Du auf ‚Namito invites Vol.3‘ an Solmaz Lou und Amine K.

“Solmaz Lou ist eine sehr gute Freundin von mir aus den USA. Wir haben oft Musik gehört über Facetime und irgendwann “Janin” angefangen. Die Nummer war ihre Idee und ich hab sie mit meiner Erfahrung umgesetzt und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Amine K kommt aus Marokko und wurde mir vom Martin Eyerer vorgestellt. Wir haben uns sofort gemocht, die analogen Geräte angeschmissen und “Analog Love” ist entstanden. Marc Romboy war kurz danach bei mir und hat den Track sofort gesigned!”

FAZE: Einzig der Venezuelaner Argenis Brito ist auf allen dreien Releases vertreten. Deine Stammbesetzung?
“Argenis Brito und ich brauchen einfach nur 2-3 Stunden und schon haben wir eine Nummer fertig! Es war schon bei “The Bird” so und ging auch bei “Stardust” so weiter! Ausserdem ist Argenis einfach ein toller Mensch, er muss dabei sein!”

FAZE: Dein zweites aktuelles Release ist bei und mit Rainer Weichhold auf der Kling Klong WM-Mini Compilation. Du und Rainer, ihr macht eine ganze Reihe zusammen. Wie ist die Zusammenarbeit?
“Ich produziere ja jede Menge andere Künstler aber beim Rainer und mir entstehen immer eher ungewöhnliche Tracks! Nimm zum Beispiel “Zick” auf Systematic, nur eine analoge Bassline und eine Kick, die es aber absolut in sich haben!”

FAZE: Das iranische Team wird nicht überall als heisser Favorit t bei der WM gehandelt. Allerdings konnten sich auch schon Spanien und England verabschieden. Wer macht deiner Meinung nach diesmal das Rennen?
“Wenn man die Voraussetzungen des iranischen Teams bedenkt, grenzt ihre Leistung bis jetzt an ein Wunder und das Spiel gegen Argentinien war einfach super!
Es geht uns darum, dass die Jungs ihr Bestes geben, denn sonst haben wir nicht besonders viel zu lachen!
Und noch können sie mit etwas Glück weiter.
Aber Weltmeister? Dann eher Niederlande oder hoffentlich Deutschland!”

Namito spielt Freitag, den 4. Juli zur Independence Night im ARTheater, Köln.

Independance Night // 04.07.14, 23 Uhr // Artheater, Ehrenfeldgürtel 127
Line-up: Namito, Lukas Fritscher, Wild & Kins, Tezz, Stuart Dries