
Auch in diesem Jahr bewies das portugiesische NEOPOP Festival an drei Tagen, warum es zu einer der heißesten Anlaufstellen weltweit für Genres wie Techno, House, Drum ˈnˈ Bass, Electro und weitere elektronische Spezies zählt. Wir haben das Spektakel für euch zusammengefasst. Außerdem gibt es schon Informationen zum 20-jährigen Jubiläum im kommenden Jahr.
Ein weiteres Wochenende, an dem Musikgeschichte geschrieben wurde: Bekanntlich finden an den Sommerwochenenden zahlreiche Festivals und Großveranstaltungen statt – es gibt aber jene, die besonders hervorstechen. Eines davon: das NEOPOP in Portugal.
Das führende Happening für elektronische Musik zog Besucher aus über 50 verschiedenen Staaten unter dem festen Motto „Interplanetary Dance Music“ in eine atemberaubende Kulisse an der Atlantikküste, in die Festungsanlage Forte de Santiago da Barra in Viano do Castelo. Die nördlich in Portugal gelegene Stadt, ein malerischer Hafenort mit einer reichhaltigen Geschichte, die man auch heute noch sieht, stand abermals Kopf.
Neben internationalen Headlinern glänzte das ausgewogene Festival erneut durch Futurismus, Kunstprojekte und technologische Innovation, die sich dem Musikgeschehen fügten und dieses zu einer All-Round-Experience erweiterten – historisches Kulturerbe traf abermals auf Visionen, südeuropäische Lebensart auf Kosmopolitismus, Realität auf Fiktion.
Schon der erste Tag startete mit einem echten Paukenschlag: der Weltpremiere von Joseph Capriati b2b Freddy K – ein generationsübergreifendes Gipfeltreffen zweier kreativer Visionäre. Danach heizte Charlotte de Witte mit kompromisslosem Techno ein, gefolgt von einem besonderen Techno-Set von Goldie und Biiia. Tänzer sorgten hier zusätzlich für eine starke visuelle Performance.
Tag zwei brachte Kontraste und Energie pur: Vintage Culture entführte das Publikum mit seinem melodisch-weiten Sound, Richie Hawtin setzte auf präzisen Minimalismus, und Klangkuenstler brachte industrielle Wucht. Ein intensives b2b von Lewis Fautzi und The Advent verband nationale und internationale Klasse.
Das Finale am dritten Tag hatte es in sich: Colin Benders, Lady Starlight und Sterac präsentierten gemeinsam eine Live-Performance voller improvisierter Klanglandschaften und analoger Texturen. Danach übernahm Rødhåd, Meister des hypnotischen Techno, ehe Sven Väth mit einem besonderen Abschlussset die Bühne betrat. Zum Schluss setzten IMOGEN und Daria Kolosova mit einem packenden b2b den Schlusspunkt – intensiv, geschlossen, unvergesslich.

Über alle drei Tage hinweg spielte die visuelle Ebene eine Hauptrolle: Dublab sorgte auf beiden Bühnen für immersive, detailverliebte Stage Designs, die den charakteristischen Dialog von Sound und Bild beim NEOPOP verstärkten.
Auch 2025 blieben die drei strategischen Säulen des Festivals – erstklassiges Line-up, überragender Sound und mutige visuelle Produktion – der Garant für eine unverwechselbare, mitreißende und inklusive Ausgabe – eine Ausgabe voller Erfolg.
Das Beste zum Schluss: Der Zeitraum für das 20-jährige Jubiläum im kommenden Jahr wurde schon genannt. 2026 kehrt das NEOPOP vom 6. bis zum 8. August zurück. Für den Early-Bird-Vorverkauf kann man sich bereits eintragen. Hier entlang.
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