
Michael Miethig konnte mit seinem Projekt Innellea weltweit bereits einige Erfolge verbuchen. Zuletzt zog der DJ und Produzent aber selbst ein wenig an der Handbremse und prangerte die zunehmende Erwartungshaltung an seinen Sound an.
Mitte Februar erklärte er in einem persönlichen Statement, er fühle sich zuletzt zunehmend „in Erwartungen und Schubladen eingeschlossen“. Vielseitigkeit sei aber immer Teil seiner Identität gewesen (FAZEmag berichtete).
Die gute Nachricht für seine Anhänger ist, dass das offenbar nicht bedeutet, Innellea ziehe sich aus dem Musik-Business zurück. Ganz im Gegenteil. In einem nicht ganz ernst gemeinten Clip rasiert sich Miethig die Haare, während im Hintergrund neue Musik angeteasert wird.
Dazu schreibt er: „Ehrlich gesagt … war ich an einem Punkt angelangt, an dem ich mir nicht einmal sicher war, wie ich dieses ganze Projekt weiterführen sollte. Irgendwann auf dem Weg dorthin war ich ein bisschen … festgefahren.“
„Festgefahren in Erwartungen. Festgefahren in Algorithmen, die mir vorschreiben, was gerade angesagt ist. Ich weiß, dass einige von euch sich den alten Sound zurückwünschen. Andere wollen etwas völlig Neues“, so Miethig weiter.
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Er wolle aber einfach seinem Herzen folgen. „Ich kann euch keinen bestimmten Sound versprechen. Ich kann euch keine Richtung versprechen. Aber eines kann ich euch versprechen: Es wird immer von Herzen kommen.“
Mittlerweile ist klar: Der Sound gehört zum neuen Track „Slave To The Hype“. Dessen Titel kommt also nicht von ungefähr und auch der neue Look scheint sich an der modernen Rave-Welt zu orientieren.
Trotzdem stellen wir im dazugehörigen Musikvideo fest, dass der Look und der Teaser-Clip kein reiner Promo-Gag waren. Tatsächlich klingt Innelleas neuer Sound deutlich düsterer, nostalgisch und acid-lastiger, mit Break-Einlagen.
Seine Anhänger nehmen den Song positiv auf. „Vielleicht bin ich eines Tages mal so cool wie Du“, schreibt User auf YouTube. Auch Kollegen aus der eher melodischen Ecke unterstützen ihn. Darunter Deep Me, Alex Stein, Kasia, Colyn, Korolova und Space 92.
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