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In New Mexico hat kürzlich eine Schülerin Gummibärchen an ihre Mitschüler verteilt. Was sie allerdings nicht wusste, es handelte sich nicht um normale Gummibärchen. Sie enthielten Tetrahydrocannabinol (THC), einer der psychoaktiven Wirkstoffe von Cannabis.

Die Fünftklässerin hatte die Süßigkeiten von Zuhause mitgebracht und in der Schulcafeteria an Freunde ausgeteilt. Sie klagte kurz nach dem Verzehr von fünf Gummibärchen über Schwindelgefühle und wurde zur Schulkrankenschwester geschickt. Die Eltern des Kindes hatten die Süßigkeiten, die mit dem rauschbewirkenden Stoff versehen waren aus gesundheitlichen Gründen gekauft.

„Sie dachte, sie würde normale Süßigkeiten verteilen –  und wenn du das Etikett auf der Schachtel siehst, könntest du sie auch für normale Gummibärchen halten“, sagte die Schulleiterin Kristi del Curto dem Alberquerque Journal. Es wurde sofort eine Durchsage gemacht, nachdem die Sanitäter rausgefunden hatten, woher die Schwindelgefühle kamen.

Von den fünf weiteren Schülern, die von den Bärchen genascht hatten, merkten einige gar nichts, andere kicherten auffällig. Es gab im Nachhinein eine Warnung auf Facebook, dass alle Schüler und Eltern daran erinnerte, vorsichtig mit dem Essen- und Trinnken-Teilen sein sollten. Und das die Gemeinschaft wachsam mit Drogen umgehen solle.

Seit 2007 ist der medizinische Gebrauch von Marihuana in New Mexico erlaubt. Deswegen sind dort Lebensmittel mit Cannabisextrakt sind seitdem eine beliebte Methode für den Marihuanakonsum geworden.

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