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Der österreichische Musikentrepreneur überrascht auf seinem sechsten Album mit einer neuen Spielform. Vom Electro Swinger in den 2000ern entwickelte sich das Projekt in einem Jahrzehnt mit dem letzten Album zu einem souligen Popklangkörper. “The Demon Diaries“ teilt sich in zwei Abschnitte auf. Im ersten Part gibt er den crooning Nu Jazz Beat Aktivisten, der mit jazzafinem Dancesound die Massen zum Tanzen verführt (No.1). Streicher und Gastsänger (No.3) unterstreichen in gemäßigt temperiertem Ambiente seine Vollkommenheit, sein Gespür für Rhythmik und anspruchsvolle Qualität. Der zweite Teil liegt nicht vor, birgt jedoch lt. Pressetext im Gegensatz zur elektronischen Klangwelt live eingespielte Instrumente, die nach der Tanzflächenworkout, warme Entspannung bei wohltuenden alkoholischen Getränken versprechen. Dieser Aspekt deutet sich bereits im ersten Teil mit Stücken wie (No.8) mit laszivem Gesang einer der vielen Gastsängerinnen an. Melancholie versus Exaltiertheit, der Dämon verspricht eine spannende Reise durch die Nacht. 8/10, Cars10.Becker.