Die erste Veröffentlichung auf dem Orphanear-Label kommt von Pawel, der bereits auf Ladomat und Mute seine Spuren hinterlassen hat. Seine erstaunlich ruhige und auch langsame A-Seiten-Nummer “Jujuy” bringt als Begrüßungsgeschenk direkt eine reizvolle Bass-Figur, die den ganzen Track durchzieht und Freunde der neueren Musik aus Detroit hellhörig werden lässt. Dazu gibt eine scheinbar zufällige Pling-Plong-Melodie einige verhallte Töne ab und ein konstantes Zirpen und Rauschen untermalt den wirklich gelungenen Track. “Salta” auf Seite B ist im Gegensatz zu ihrem Bruder auf der A-Seite fast schon fröhlich und tänzelt mit vielen sich überlagernden Melodien und Harmonien durch den Äther. Feines Debut! (5/6) Sanomat