phil-fuldner

Heute haben wir gute Kunde für alle Fans von Phil Fuldner, denn der DJ, Produzent, Sänger und Model (isso) geht mit seiner neuen Single “Stashbox” an den Start. Der deutsche House-Methusalem, dem man das Alter – leider – überhaupt gar nicht ansieht, hat mit “Miami Pop”, “S-Express” und “The Final” Geschichte geschrieben und in der letzten Zeit auf Labels wie Get Physical, Stereo, Kitball oder Snatch! releast. „Stashbox“ ist ein weiterer treibender House-Track, der mit fantastischen Vocals glänzt. Die Percussion ist locker, der Bass treibend und das Ganze klingt clean und modern. Die von Mother Recordings veröffentlichte Single ist hier zu haben. Fuldner ist seit Jahren auf Ibiza unterwegs und immer wieder ein gern gesehener Gast. Er hat uns exklusiv drei Locations empfohlen, die er immer wieder auf der Insel besucht.

Thai’d Up

Wohin geht man zum Essen, wenn man schon mal auf der berühmten spanischen Insel ist? Natürlich zum Thai. Wenn man am Fähranleger von Eivisa dem Carrer Andenes bis ganz nach oben zum Placa Sa Riva folgt, steht man irgendwann rechte Hand vor dem „Thai’d Up“, dem meiner Meinung nach besten Thailändischen Restaurant auf der Insel. Interieur und Aufmachung sind zwar eher Balearen als Bangkok, dafür servieren Charlie und Lee aber wirklich hinreißende Leckereien und wissen bei mir Weichei mittlerweile auch schon, dass sie die Chili im Schrank lassen können.

Foto via: Facebook

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Destino

Vorher kann man sich den Hunger übrigens ausgezeichnet im „Destino“ antanzen. Dieses Mitglied der Pacha Familie liegt recht prominent am Ende einer Sackgasse in Talamanca und besteht vornehmlich aus einem weitläufigen Außenbereich mit Pool, Lounges und einer ausgezeichneten DJ- und Tanzsituation. Gerne schaue ich dort Freitag Nachmittags bei Luciano & Co vorbei und treffe immer einen Haufen lieber Bekannter, sodass man gerne auch mal etwas länger bleibt. Ab und an geht’s dort auch schon mal etwas dekadenter zu, was man dort aber irgendwie besser ertragen kann, als an manchem anderen Orten der Insel. Macht wahrscheinlich die frische Luft und der Hierbas..

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Formentera

Das Schönste an Ibiza ist und bleibt aber nach wie vor Formentera und so oft ich kann, setze ich über auf Ibizkis kleine, schönere Schwester. Diese Insel ist seit fast 30 Jahren ein absoluter Emotionsmagnet für mich und ich kann mich noch gut erinnern, dass es sich jedes Mal wie eine Motorrad Expedition angefühlt hat, wenn wir mit unseren roten Mobiletten zur Blue Bar gefahren sind, um dort zu kickern und zu kiffen. Auch noch heute wird es mir nie langweilig zur La Mola hochzufahren und von den Klippen und dem Leuchtturm über das Meer zu schauen und seitdem Formenteras Traditions Disco „Tipic“ wieder richtig am Start ist, gibt’s dort alles von Pink Floyd bis Pan Pot, was definitiv einen Besuch wert ist. Tatsache ist aber, dass wir auf Formi immer die wenigste Zeit in Clubs verbracht haben – mal abgesehen von den legendären Abenden im „Magoo“, Anfang der 90er. Vielmehr ist es auch heute immer noch eine art seltsamer Erfüllung, mit einem ebenbürtigen Gegner am Pirat Bus zu sitzen und Backgammon zu spielen, bis die Sonne ins Meer taucht.

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