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Philip machte sich in der Vergangenheit mit Veröffentlichungen auf Dirtybird oder Moon Harbour einen Namen und debutiert auf Lost mit drei Jack-Tracks. Das Titelstück bewegt mit einem rollierenden Bass und Flangersounds, im Mix von Kalyde rücken die Perkussions stärker ins Blickfeld und eine metallische Hook. Trackcharakter, der jackendem House frönt, mich aber nicht mitreißt. Das zweite Stück, “Blue Frog“ groovt stärker, pumpt härter, plakatiert die Luft mit Arpeggiatorsounds und drückt schön auf den Flur. Der Mix stammt hier von PAWSA, der dem Lost Umfeld zuzurechnen ist. Er arbeitet mit Softpads, Rippeldrums und entwickelt eine melodische Stimmung. Bounce zwischen HiHat und Jack vermittelt das dritte Stück “Handmade“, was insbesondere punchy Drums geschuldet ist. Detlef produziert daraus den besten Track dieser Platte, wenn seine Perkussions formschön über dem Beat gleiten und sich gekonnt in Szene setzen. Insgesamt wirken die Stücken etwas leblos, zu glatt und technisch produziert und zu tracky, daher. 6/10, Cars10.Becker.