
Die Bürgermeisterin von New Orleans, Helena Moreno, hat sich für Aussagen entschuldigt, wonach für Mardi-Gras-Veranstaltungen in der Gallier Hall kostenlose DJs gesucht worden seien.
Die Bemerkungen hätten bei lokalen Musikern Gefühle der Respektlosigkeit ausgelöst, erklärte Moreno nach öffentlicher Kritik. Auslöser war ein Bericht über massive Budgetengpässe der Stadt.
Verwaltungsdirektor Joe Giarrusso hatte dem Stadtrat dargelegt, dass sich New Orleans verschiedene Ausgaben rund um Mardi Gras nicht leisten könne, darunter auch die Bezahlung von DJs und Musik bei offiziellen Events.
„Zunächst möchte ich mich für jegliche Gefühle der Respektlosigkeit entschuldigen, die dies, diese Kommentare möglicherweise hervorgerufen haben“, sagte Moreno. Sie betonte die Bedeutung von Musikern und DJs für die Stadt und verwies auf frühere Honorare bei Ratsveranstaltungen, Wahlkämpfen und ihrer Amtseinführung.
In New Orleans gilt eine Musikerverordnung, die für offizielle Veranstaltungen mindestens 200 Dollar pro Stunde und Musiker vorschreibt. „Ich verstehe, wie anstrengend Ihre Arbeit ist, und ich verstehe, wie wichtig Sie für die Stadt New Orleans sind“, erklärte Moreno und kündigte an, die Regelung einzuhalten.
Für künftige Events in der Gallier Hall sollen Sponsoren gewonnen werden, um professionelle DJs zu bezahlen, wie es bereits bei der Einweihung durch private Spenden praktiziert wurde. Moreno räumte ein, dass Fehler passieren, diese aber durch Entschuldigungen und Korrekturen behoben würden.
Ein Blick nach Deutschland zeigt Unterschiede: Es gibt kein spezielles Gesetz, das Kommunen zur Bezahlung von DJs verpflichtet. Die Vergütung hängt vom Vertrag ab, allerdings setzen öffentliche Förderprogramme zunehmend Honoraruntergrenzen durch. Unabhängig davon bleibt die Nutzung von Musik bei öffentlichen Events in der Regel GEMA-pflichtig.
Quelle: Fox News
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