Fotos: Zollfahndungsamt Frankfurt

Polizei nimmt Crack-Koch in Frankfurt fest – Fotos: Zollfahndungsamt Frankfurt


Frankfurt gilt in Deutschland als die Hochburg des Crackkonsums. In keiner anderen deutschen Stadt wird so viel Crack genommen wie in Frankfurt. Insbesondere das berüchtigte Bahnhofsviertel der Mainmetropole gilt als Schwerpunkt des Crack-Handels. Jetzt ist der Polizei in einer gemeinsamen Aktion mit dem Zoll ein Schlag gegen die Szene gelungen.

Ein mutmaßlicher Crack-Koch wurde am 27. Oktober von den Ermittlern in Frankfurt verhaftet. Der 38-Jährige soll über ein Jahr lang jede Woche bis zu einem Kilogramm Crack produziert haben. Die Drogen wurden dann an Dealer und Endkonsumenten sowohl im gesamten Frankfurter Stadtgebiet, als auch überregional verkauft worden sein. Die Droge macht sehr stark abhängig und ist in Europa eher nicht so weit verbreitet.

Bei der Festnahme des 38-Jährigen wurden in seiner Crack-Küche 200 Gramm Heroin, 100 Gramm „frisch hergestelltes“ und verkaufsfertiges Crack und sämtliche zur Crack-Produktion notwendigen Utensilien gefunden. Des Weiteren fanden die Beamten Stichwaffen und einen Elektroschocker.

Drogen_Labor

Machete

Der Crack-Koch wurde auf Antrag der Frankfurter Staatsanwaltschaft schon am 27. Oktober dem Haftrichter vorgeführt, der eine Untersuchungshaft anordnete. Allerdings wurden der Vorfall aus ermittlungstaktischen Gründen erst jetzt veröffentlicht.

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