Serengeti_promo_front
Seine Majestät tritt ab und wie- der an. Stephen Stephensen alias President Bongo ver- lässt GusGus, um sich seinem Soloprojekt zu widmen und veröffentlicht nun „Serengeti“, benannt nach der gleichnamigen Savannen in Afrika. Den Puls dieser Landschaft fängt Bongo auf dem Album ein, mit Hilfe von zahlreichen Musikern. Das pulsierende Wildleben der Serengeti in seinem ewigen Kreislauf – Stephensen vertont es mit Loops, benutzt Gitarren, Bongos, Streichern, sticht dabei in krautige, technoide Meere – euphorisch, lebendig, organisch und mitreißend. Zwischen ruhigen und verspulten Wellentälern über endlose Ebenen bis hin zur repetiven Abfahrten, der Isländer variiert gekonnt das Tempo, trumpft mit vielen kleinen Details auf und versetzt den Hörer in einen wohligen Trance-Zustand. „Serengeti“ sollte man sich unbedingt am Stück anhören und genießen.
9/10 dr.nacht


Serengeti Teaser from President Bongo on Vimeo.