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So sieht also das Resultat aus, wenn zwei südhessische Nerds, die sich 1995 zusammentaten, um die Welt musikalisch aus den Angeln zu heben, nach 20 Jahren auf einem Whitelabel mit zwei imposant, deftigen Titel wiederfinden. Die A-Seite bewegt sich ultraschnell auf künstlichen Bässen, einem ebenso klingenden Piano und prominenten Drums. Hier fehlt mir ein wenig Organik, klingt sehr maschinell. Das macht die B-Seite mit einem der besten Technotracks in den letzten Jahren wieder wett. Da ballern die Drums, da wummern die Bässe, Vocals mischen sich unter die teils abstrusen Sounds. Doch am meisten fasziniert der unwiderstehliche Ton auf der 1 und 3, der mit minimalen Mitteln so viel Funkyness in den Track legt, dass man sich den nächsten Sex getrost schenken kann. Ich verneige mich mit Demut vor dieser göttlichen Angelegenheit! 10/10, Cars10.Beker.