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Bild von Wikipedia / McFit


Rainer Schaller, ehemaliger Veranstalter der Loveparade, hat in einem Zeitungsinterview gesagt, dass es nie wieder eine Loveparade geben wird. Er werde keine Loveparade mehr veranstalten, sagte Schaller und da ihm die Rechte gehören, kann auch kein anderer Veranstalter unter dem Namen etwas planen. Auch Angebote für die Rechte am Namen „Loveparade“ werde er nicht annehmen. Neben diesen Äußerungen kritisierte Schaller in dem Interview indirekt die Vorgehensweise des Duisburger Landgerichts. Dieses hatte es im April diesen Jahres abgelehnt, ein Hauptverfahren gegen sechs Mitarbeiter der Stadt Duisburg und vier Mitarbeiter von Schallers Veranstalter-Firma zu eröffnen. Der Gründer der Fitnessstudiokette McFit sagte dem „Handelsblatt“: „Diesen Prozess bräuchten wir dringend – und das würde ich sogar sagen, wenn ich auf der Anklagebank säße“. In Duisburg habe „keine Naturkatastrophe“ stattgefunden. Schaller: „Dort haben Menschen Fehler gemacht. Die Verantwortlichen müssen gefunden werden.“ Gegen Schaller wurde bisher jedoch keine Anklage erhoben. Bei dem Unglück im Sommer 2010 kamen 21 Menschen durch eine Massenpanik ums Leben, über 500 weitere wurden verletzt. Viele leiden bis heute an den Spätfolgen des Unglücks.

 

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