Vergangenes Wochenende hat das DJ Mag mal wieder seine Top 100 Liste veröffentlicht. Unter den glücklichen „Gewinnern“ findet man Künstler aus den verschiedensten Ländern und den unterschiedlichsten Musikrichtungen: Peggy Gou, Carl Cox, Black Coffee, Charlotte de Witte, KSHMR und Afrojack, um nur ein paar Vertreter zu nennen.

Nicht auf der Liste zu finden ist hingegen der deutsche DJ Skee Mask, der diese Woche seine neue EP „ISS04“ auf Ilian Tape veröffentlichte. Nachdem das DJ Mag über den Release berichtet hatte, reagierte Skee Mask per Twitter auf zornige Art und Weise. Grund dafür war aber nicht der Artikel über seine EP, sondern die Top 100, die er als „Racist Top 100 White DJs Shit“ bezeichnete. Sollte sich das in Zukunft nicht ändern, dann wolle er vom DJ Mag in keinster Weise mehr erwähnt werden.

Auch wenn in der Liste sowohl farbige als auch weibliche Interpreten auftauchen (siehe oben), ist die Mehrheit klar als männlich und weiß zu identifizieren. Das kann man zwar tatsächlich als Rassismus verstehen, allerdings muss an dieser Stelle gesagt werden, dass das DJ Mag keinen Einfluss auf die Abstimmung hat, denn die Votes werden nach wie vor von den Usern abgegeben.

 

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Foto: Facebook Skee Mask