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Raverglueck – die Kolumne Pt. 17
Wonderfruit 2018, Thailand

Wir sind Iryna & Roxy und als Raverglueck reisen wir seit April 2018 um die Welt, um so viele Technofestivals wie möglich zu besuchen. Jede Woche stellen wir euch in unserer FAZEmag-Kolumne ein neues Highlight vor. Wenn ihr unsere Reise live mitverfolgen wollt, folgt Raverglueck auf Instagram, Facebook und YouTube!

Das Wonderfruit Festival – wo fangen wir am besten an, von diesem epischen Festival zu berichten? Fünf Tage lang (12.-16.12.) verbringt man hier in den Pattaya Fields, wunderschön gelegen zwischen thailändischen Palmen auf einem super geräumigen, sonnenbestrahlten und unglaublich schön dekoriertem Gelände. Obwohl wir als Festival-Blogger wirklich versucht haben alles zu entdecken, was das Festival zu bieten hatte, haben wir es schlichtweg nicht geschafft.

Musikalisch werden euch hier nicht nur elf Bühnen geboten, sondern es gibt auch Highlights wie „sich fortbewegende Dancefloors“ mit Live-Musik und eine versteckte Karaoke-Bar. Jede einzelne Bühne wird aus recyclebarem Material oder durch Up-cycling gebaut und eine sieht atemberaubender aus als die andere. Unser persönliches Highlight war auf jeden Fall die Solar Stage, die im Design von einem Bienenstock inspiriert war und jeweils bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang mit epischen Sets von DJs zum Leben erweckt wurde (zu sehen in unserem VLog auf YouTube). Statt unseren Tag von Timetables bestimmen zu lassen, sind wir einfach mit offenen Ohren übers Gelände gelaufen und haben getanzt wo auch immer es sich richtig angefühlt hat – das ist kein Festival, wo sich Raver damit brüsten wollen große Namen gesehen zu haben.

Auf dem Wonderfruit Festival könnt ihr wie ein Kind auf eine unendliche Entdeckungsreise gehen: jede Chillout-Area ist liebevoll hergerichtet, überall warten Kunstwerke oder Skulpturen auf neugierige Gesichter und das Essen – oh mein Gott! Bei jedem der drei Food Courts hatte man das Gefühl auf einem Street-Food-Festival zu sein – und das zu moderaten Preisen.

Darüber hinaus wurde ein unendlich vielseitiger Workshop-Plan angeboten: Wenn man wollte, könnte man hier von morgens bis abends Yoga machen, meditieren, etwas über sich und andere lernen, einem Vortrag folgen oder etwas basteln oder auch kochen. Der sogenannte „The Art of Darkness“-Workshop hat beispielsweise mein (Roxys) Leben nachhaltig verändert, denn hier bekam ich die Chance, mich meinen eigenen verborgenen Schatten zu stellen und diese mit anderen zu teilen. Auf keinen Fall eine nur angenehme bzw. leichte Übung, aber es war noch schöner, sich die Seele aus dem Leib zu tanzen, nachdem man erfolgreich seine Komfortzone verlassen und verdammt viel dazugelernt hat.

Durch die Art und Weise wie das Festival gestaltet wird, wächst die Community umso schneller zusammen und es herrscht eine Atmosphäre geprägt von Menschlichkeit, Umweltbewusstsein und Ausgelassenheit.

Es gab immer mal wieder kleinere organisatorische Probleme, aber das war aus unserer Sicht bei einer Veranstaltung dieser Art zu vernachlässigen, denn hier wird einem jeden Fall unglaublich viel Großartiges geboten, wenn man sich drauf einlässt. Ihr könnt euch noch nicht so richtig vorstellen, wie genau das Wonderfruit Festival aussehen soll? Dann schaut doch mal in unseren VLog rein – der ist in diesem Fall etwas ganz Besonderes, denn es handelt sich in diesem Fall ausschließlich um Original-Content ohne Soundtrack:

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