
Bei groß angelegten Polizeieinsätzen in Hannover und Kiel wurden erhebliche Mengen Drogen, Waffen und Bargeld beschlagnahmt.
In Hannover durchsuchten Ermittler die Wohnungen eines 31-Jährigen und seiner 26-jährigen Freundin im Stadtteil Groß Buchholz. Der Mann steht im Verdacht, umfangreich mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben.
In seiner Wohnung fanden die Beamten mehr als 25 Kilogramm Marihuana, knapp vier Kilogramm Kokain und rund zwei Kilogramm Haschisch. Außerdem stellte die Polizei 45.000 Euro Bargeld, eine Luftdruckpistole und mehrere Messer sicher.
Der Verdächtige wurde in der Wohnung seiner Freundin angetroffen, die sich vor dem Hauseingang befand. Beide wurden vorläufig festgenommen. Der 31-Jährige befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.
Gegen ihn laufen Ermittlungen wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Drogenhandels. Die Polizei Hannover und die Staatsanwaltschaft gaben an, die Durchsuchungen bereits in der Vorwoche durchgeführt zu haben.
Ziel sei es gewesen, ein mutmaßliches Drogenhandelsnetzwerk zu zerschlagen. Auch in Kiel und Neumünster kam es am Dienstagmorgen zu einer koordinierten Razzia. Rund 20 Objekte wurden in den Stadtteilen Gaarden und Mettenhof sowie im Raum Neumünster durchsucht.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft stehen 14 Beschuldigte im Verdacht, unerlaubt mit Waffen und Betäubungsmitteln gehandelt zu haben. Die Beamten stellten dort mehrere Speichergeräte, Smartphones, eine nicht geringe Menge Marihuana sowie etwa 200 Gramm Kokain sicher.
Außerdem fanden sie scharfe Munition und mehr als 10.000 Euro Bargeld. Im Gegensatz zum Einsatz in Hannover kam es bei der Razzia in Kiel und Neumünster zu keiner Festnahme.
Quellen: NDR / Tagesschau
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