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Drei komplett unterschiedliche Tracks kommen von Reboot auf Noon Records was mich grundsätzlich immer freut, denn je mehr Abwechslung, umso größer die Wahrscheinlich was Passendes zu finden. Los geht’s mit „Dry Wet“, der harmonisch smoothen House mit vielen Synthies und Fx-Synths bringt, die zusammen mit einem hintergründigen Bergbachplätschern für notorischen Harndrang sorgen. Dennoch aber ein wunderschönes Bild zu diesem Bergbach vertonen, das mich mehr als begeistert. „Bodycheck“ auf der Flip lässt dagegen ein klar technoides Beatgerüst zusammen mit Acidsynths und forschen Vocals vom Stapel, die schwerstens treiben. „Quesque Tu Fuck“ bringt dagegen oldschooligen Techno mit deep-techhousiger Attitüde, dessen Synthshots zusammen mit den Vocals und den klatschenden Hi-Hats sowie den druckvollen Beats sehr cool klingen. Das gefällt mir hier alles sehr gut, vor allem die B-Seite wird wohl im Club gespielt werden können, wobei man den zauberhaften Charme des Titeltracks auf keinen Fall unterschätzen sollte. 7/10, Rusty.