
Eine Schiedsrichterdurchsage von der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 entwickelt sich derzeit zu einem viralen Techno-Phänomen.
Das markante Audio der ersten Roten Karte nach der neuen Regel zum Verdecken des Mundes wurde innerhalb kürzester Zeit vielfach geremixt und hat inzwischen sogar den Sprung zu einer offiziellen Veröffentlichung geschafft.
Auslöser war das Gruppenspiel der Gruppe D zwischen Paraguay und der Türkei. Miguel Almirón wurde in der dritten Minute der Nachspielzeit der ersten Halbzeit vom Platz gestellt. Nach einem Foul an der Mittellinie geriet er mit dem türkischen Rechtsverteidiger Mert Müldür aneinander.
Während des Wortgefechts hielt sich Almirón den Mund zu und sprach mit seinem Gegenspieler. Müldür protestierte daraufhin sofort beim salvadorianischen Schiedsrichter Ivan Barton und forderte eine Bestrafung. Nach Ansicht der Videobilder entschied Barton auf die Rote Karte.
Im Rahmen der neuen WM-Regelauslegung erläutern die Schiedsrichter ihre Entscheidungen öffentlich über die Stadionlautsprecher. Barton verkündete: „After review, number ten, Paraguay, cover his mouth. Decision is red card!“
@mrs.spark DECISION IS RED CARD!🔊❤️Cr: @Tiscore #technoremix #worldcup2026 #redcard #referee #paraguay ♬ TISCORE _ RED CARD – Tiscore
Genau dieses Audio verbreitete sich anschließend rasant im Internet. Zahlreiche Produzenten nutzten die Durchsage als Sample für Remixe. Das markante „Red Card“-Sample entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit zu einem viralen Sound in sozialen Netzwerken und auf Festival- und Clubvideos.
Als erste offizielle Veröffentlichung erschien schließlich „Red Card“ des deutschen Produzenten Tiscore. Der Track wurde am 25. Juni 2026 über Kontor Records veröffentlicht und findet laut One Football derzeit auf TikTok und Instagram große Verbreitung. Viele DJs setzen den markanten Drop bereits in ihren Sets ein, während Nutzer den Track in den Kommentaren als möglichen „WM-Banger“ feiern.
Decision is RED CARD‼️ pic.twitter.com/P12xiZFRfZ
— Epic Red Cards 🟥 (@epicredcards) June 24, 2026
Tiscore, mit bürgerlichem Namen Timon Schaper, begann 2013 mit dem Auflegen und Produzieren, zog später nach Berlin und machte dort mit eigenen Veröffentlichungen sowie Kollaborationen auf sich aufmerksam. Zu seinen bekanntesten Erfolgen gehört „One to Make Her Happy“, das Goldstatus erreichte und mehr als 115 Millionen Spotify-Streams verzeichnete.
Fun Fact: Laut unbestätigten Quellen soll Schiedsrichter Ivan Barton bereits von dem Track gehört haben, das Ganze mit Humor genommen und den Song sogar weiterempfohlen haben.
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