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Regierung in Berlin will Cannabis teilweise legalisieren


Das klingt nach einer guten Nachricht. ZEIT ONLINE berichtet, Regierung in Berlin will Cannabis teilweise legalisieren. So soll es in Koalitionsgesprächen zu einer Absprache innerhalb der rot-rot-grünen Regierung gekommen sein.

Laut ZEIT ONLINE haben sich SPD, Linke und Grüne in Berlin auf einen Modellversuch geeinigt, in dem Cannabis  kontrolliert an Erwachsene abgegeben werden soll.

So soll es in Berlin einen neuen Anlauf zum legalen Verkauf von Cannabis geben. Das haben Vertreter von SPD, Linke und Grüne nach den neuerlichen Koalitionsverhandlungen bekannt gegeben. Der Grünen Politiker Benedikt Lux wird von ZEIT ONLINE folgendermaßen zitiert: „Ein wissenschaftlich begleitetes Modellprojekt zur kontrollierten Abgabe von Cannabis an Erwachsene sei geplant“.

Mit dem Modellprojekt sollen auch Möglichkeiten zur Behandlung von Schmerzpatienten mit Cannabis ausgeweitet werden. In Berlin hatte der Stadtbezirk Friedrichshain-Kreuzberg in den vergangenen Jahren versucht, den kontrollierten Verkauf von Cannabis durchzusetzen. Das Vorhaben wurde jedoch vom zuständigen Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gestoppt.

Der Verkauf von Cannabis zu Genusszwecken sei unvereinbar mit dem Betäubungsmittelgesetz, hieß es in der Begründung des Instituts. Nach Einschätzung von Benedikt Lux und dem Linke-Politiker Niklas Schrader hätte der neue Vorstoß des Stadtsenats mehr Gewicht als der des Bezirks.

Ob der Ausgang der Wahlen in den USA zu diesem Vorstoß beigetragen hat? Anzunehmen. Wir hatten hier darüber berichtet, dass sich in den USA mehrere Staaten für eine Legalisierung von Cannabis für den Privatgebrauch entschieden haben.

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