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Der Hamburger Zoll hat am 20. Juli 2017 unter strengen Sicherheitsvorkehrungen die Rekordmenge von 3,8 Tonnen an sichergestellten Kokain präsentiert. Die Drogen, die in buntes Plastik eingeschweißt sind, wurden bei der Pressekonferenz auf Holzpaletten aufgestapelt und von schwer bewaffneten Spezielkräften des Zolls bewacht.

Bei drei Aktionen im Frühjahr wurde das aus Südamerika stammende Rauschgift im Hamburger Hafen beschlagnahmt worden sein. Es hat einem Reinheitsgrad von 85-90 Prozent und würde beim Straßenverkauf bis zu 800 Millionen Euro einbringen. Der Stoff soll noch am selben Tag der Pressekonferenz an einem geheimen Ort verbrannt werden. Bestimmt würden die Kollegen aus Berlin ihre Hilfe bei der Vernichtung der Beweismittel anbieten.

Es soll sich um den größten Aufgriff von Kokain in Deutschland aller Zeiten handeln. Man gab an, dem Drogenmarkt einen schweren Schlag versetzt zu haben. Das Kokain soll angeblich über Deutschland nach Belgien gebracht werden. Es kam aus Uruguay und Paraguy, wurde aber höchstwahrscheinlich in Peru oder Kolumbien produziert.

Bilder von der Pressekonferenz:

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Auf dem Podium sitzen (v.l.n.r.): Norbert Drude / Leiter des Zollkriminalamtes, Werner Gatzer / Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, Uwe Schröder / Präsident der Generalzolldirektion, Stefan Kirsch / Pressesprecher der Generalzolldirektion

Bilderrechte: Thomas Gieseler / Generalzolldirektion

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