Rekordmenge Kokain beschlagnahmt

Die Behörden in Spanien haben dem Drogenhandel einen schweren Schlag versetzt. Nach eigenen Angaben haben sie eine Rekordmenge von 9,5 Tonnen Kokain beschlagnahmt. Angeblich war es die bisher größte versteckte Kokainladung, die je in Spanien sichergestellt wurde.

Die Drogen, die aus Ecuador mit dem Schiff kamen, wurden in einem Kühlcontainer mit Bananenkisten im Hafen von Algeciras entdeckt. Die Kokspakete waren mit diversen Logos gekennzeichnet. Unter anderem auch mit Hakenkreuzen.

Der Zoll und die Polizei sprachen in einer gemeinsamen Erklärung von einem „beispiellosen Schlag gegen eine der weltweit größten kriminellen Organisationen im Kokainvertrieb. Der Name der Organisation wurde nicht genannt.

Die wichtigsten kriminellen Netzwerke in Europa waren als Empfänger vorgesehen. Mehr als 30 Logos von europäischen kriminellen Gruppen waren in der Ladung gefunden worden.

Auch die Pakete mit den Hakenkreuzen warfen einige Fragen auf. In den Kokspaketen war das Wort „Hitler“ eingedruckt. Solch eine Ladung war bereits im Mai diesen Jahres in Peru entdeckt worden. Diese Ladung sollte nach Belgien gehen.

Es wurde untersucht, ob die Lieferung irgendetwas mit Neonazis zu tun habe. Womöglich waren die Aufkleber aber nur als Code gedacht.

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