
Die Warschauer Brücke ist seit Jahren ein beliebter Treffpunkt für selbst organisierte Raves. Eine Reportage von rbb24 wirft nun einen Blick hinter die Kulissen dieser Szene.
In Berlin gehören selbst organisierte Raves längst zum Stadtbild. Kaum eine andere Stadt ist so eng mit einer lebendigen Open-Air- und Clubkultur verbunden. Besonders rund um die Warschauer Brücke versammeln sich regelmäßig Menschen, um gemeinsam unter freiem Himmel zu feiern.
Die Reportage begleitet unter anderem Tim, einen der Organisatoren der Veranstaltungen. Sein Ziel sei es, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen dem Alltag entfliehen und gemeinsam Musik erleben können.
Gleichzeitig zeigt die Reportage jedoch auch die Schattenseiten der Partys. Während der Dreharbeiten sind unter anderem nationalistische Parolen zu hören, zudem wird ein Kameramann angegriffen.
Die Parolen relativiert der Veranstalter auf Nachfrage mit der Anwesenheit von Menschen unterschiedlicher Herkunft relativiert: „Hier sind ja auch Leute südländischer Herkunft“, sagt er.
Die Reportage vermittelt damit einen differenzierten Eindruck der Szene. Einerseits wird die Offenheit und Spontaneität der Raves hervorgehoben, andererseits zeigt sie, dass ein sicherer und respektvoller Raum für alle Besucher:innen nicht immer selbstverständlich ist.
Den Beitrag findet ihr in der ARD Mediathek.
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