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In der vergangenen Woche wurden Polizisten in Prenzlauer Berg in einem Keller fündig, in dem es verdächtig nach Marihuana roch. Eigentlich sind die Berliner ja relativ liberal, was den Konsum von Marihuana angeht. Und auch wenn dieser Fund für Berliner Verhältnisse recht klein ausfällt, überstieg er den Eigenbedarf jedoch bei Weitem. Insgesamt offenbarte das Kellerabteil 46 Cannabispflanzen, sechs Kilogramm fertiges Marihuana und 112 Setzlinge, die in einer professionell angelegten Hanfplantage.

Die Anlage wurde von einem 54-jährigen Mieter betrieben, der während der Durchsuuchung durch eine Verbindungstür von seiner Wohnung in den Keller kam. Die Ausrüstung und die verbotenen Gegenstände wurden beschlagnahmt und der 54-Jährige wurde festgenommen.

Umfangreiche Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei gingen der Durchsuchung voraus. Auch wenn in diesem Fall von einer kriminellen Absicht auszugehen ist, würde es nicht schaden, die Rechtslage von Marihuana zu überdenken. Vielleicht sollte man die Steuergelder einsparen und sich ein Beispiel an Kalifornien nehmen. Dort wurde nämlich vor Kurzem der Konsum von Marihuana erlaubt.

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