Vom Hip-Hop zum House. Der aufstrebende Künstler RMA schlug einen durchaus geläufigen Pfad ein und doch schaffte er es, sich von der großen Masse abzuheben. Angetrieben von der Liebe zur Musik erzielte er binnen kürzester Zeit Millionen von Klicks auf Spotify und erreichte mit zahlreichen seiner Releases Top-Positionen auf Beatport und Apple Music. Begleitet auf dem Weg nach oben hat ihn dabei stets ein ganz Großer.

Wie so viele Künstler begann auch RMA seine Karriere im Hip-Hop-Bereich. Unter dem Pseudonym DJ RapmasterA und als Teil der Gruppe Solution Deejays produzierte er bereits im zarten Alter von 16 Jahren Partybreaks, Mixtapes sowie Hip-Hop- und House-Remixes.

2014 erfolgte schließlich die Umbenennung in RMA und obendrein ein musikalischer Richtungswechsel in die House- und EDM-Schiene. Bemerkenswert ist dabei, dass RMA von keinem bestimmten Interpreten inspiriert worden war, sondern sich schlichtweg in die Musik verliebte. „Es war fast so, als würde man sich in eine reale Person verlieben“, so RMA über seine enge Bindung zur Musik. Auch wenn er sich irgendwann einen Wechsel zurück zu seinen Wurzeln, jenen des Hip-Hops, vorstellen könnte, wird RMA seinen Genre-Wechsel mit Sicherheit nicht bereuen, denn seine Releases erzielen kontinuierlich große Erfolge. Und RMA ist noch lange nicht am Ende seiner Planung: „Mein Ziel ist es, noch mehr Menschen mit meiner Musik zu erreichen und glücklich zu machen – Musik ist die Nahrung für die Seele.“

Einen großen Anteil an seinem Erfolg hat auch seine Zusammenarbeit mit dem weltbekannten New Yorker Rapper Fatman Scoop, den RMA bereits im Jahre 2008 durch einen gemeinsamen Freund kennenlernte. „Da ich ohnehin ein großer Fatman-Scoop-Fan war, ergriff ich die Möglichkeit und baute Kontakt zu ihm auf. Ihn kennenzulernen und mit ihm gemeinsam im Studio zu arbeiten, war ein fantastisches Erlebnis“, so RMA über die mehrfachen Kollaborationen mit dem 48-Jährigen, deren Höhepunkt der Track „Lick U“ darstellt und der es auf die „Sony Music Club Sounds Vol. 88“ schaffte.

Einen weiteren Karriere-Boost erlebte RMA im Juli 2018 sogar live, als niemand Geringeres als Lost Kings seinen Track „Chinese Gambler“ im legendären Ushuaia Club auf Ibiza spielten. Zahlreiche Releases auf Labels wie Axtone, Sirup, 2Dutch oder Noface folgten und beschleunigten seine musikalische Entwicklung maßgeblich, was sich in Form von bereits sechs Veröffentlichungen im Jahr 2020 widerspiegelt. Einen kreativen Anschub erhielt RMA auch durch die Corona-Krise, die er nach eigener Aussage „gut bewältigen konnte“, und weil diese ihm mehr Zeit im Studio einräumte.

Sein neuester Track ist übrigens ein Remix von Victor Porfidios Hit „To My Heart“, der vor Kurzem via 2Dutch erschien. Die bereits vierte Kollaboration mit dem niederländischen Label hebt sich dabei deutlich vom Original ab und zeichnet sich durch einen deepen, energetischen Sound mit tiefen, starken Bässen aus.

Und was will man schon mehr?

 

Weitere Informationen und seine aktuellen Releases findet ihr auf der offiziellen Homepage von RMA.

Aus dem FAZEmag 104/10.2020
Text: Milan Trame
rma-music.com