Schon die ersten Klänge verdeutlichen, warum das neue Album von Robag so gut zur Philosophie von Pampa und seinem Mastermind Stefan Kozalla passt: House, augenscheinlich leicht verdaulich, jedoch fein ziseliert und kompositorisch auf höchstem Niveau gestaltet. So kommt man zum Auftakt leicht ins Schwelgen bei Melodien und sanften Beats (“Advent“) und später bei “Bezique Atout“. Melancholie und Harmonien bereiten den nächsten Schritt (“Westfal“), um danach mit perkussiven Elementen umgarnt (“Iklahx“, “AK-DO 5“) eine maximale Wirkung auf dem Floor zu entfalten. Synthetische Klänge nehmen den Hörer spielerisch leicht gefangen (“Volta Copy“), umschmeicheln ihn und ziehen ihn schließlich, ganz empathisch in den Bann – Verweise zu “Volty Cobby“ sind nicht zufällig. Elegant schwingt “Komalh“, steppt sogar ein wenig. Deep, ambient und lasziv bewegt sich das Titelstück – ein so typischer Wruhme/Pampa-Sound – fantastisch ausgearbeitet und fantastische Wirkung. Zur Afterhour-Peaktime kommt das Laidback-Clubstück “Nata Alma” bestens zur Geltung, ein minimal rappelnder Clubber mit Sidsel Endresen und Bugge Wesseltoft – herrlich! 10/10 Cars10.Becker

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