wuzzelbud ff


Robag Wruhme meldet sich mit einem Donnerschlag zurück, eine Doppel-EP mit feinen neuen Tracks. „Wuzzelbud“ lehnt sich nicht nur namentlich an Wruhmes Debütalbum „Wuzzelbud KK“ an, auch inhaltlich schlägt er hier eine Brücke: der Dancefloor steht im Mittelpunkt. Let’s fetz and rave on! Nach dem „Eingang“ klöppelt und kickt auch schon der Titeltrack los. Vizeviertel, aber die Augen und Geräusche immer abseits des abgewetzten Pfades, so wie wir es von Robag gewohnt sind. „Veddel Bav“ – ich liebe die Namenskreationen des gebürtigen Jenaers – kickt mit Bass, lässt die Samples zucken und räumt massiv den Staub aus dem Weg. „Tisma“ entführt uns in den Orbit der guten Geräusche und schickt haufenweise kosmische Strahlung aufs Soundgerüst. Und jawoll, da ist die Cowbell: „Provol Eto“ plöckert mit Synthbass zu den Claps und zurück. Exkurs mit „Maiowu“ – ein Drum’n’Bass-Gewitter, der rauen und flippigen Art und ganz in der Tradition von Aphex Twin. „Wabb Bodun“ schiebt und schnauft sich nun schnörkellos in den Maschinenraum, bevor sich dann schließlich der „Ausgang“ in seiner Ambient-artigen und meditativen Schwerelosigkeit meldet. 9/10 Acid Vicious