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Seit 1992 veröffentlicht Robert Babicz unter verschiedenen Pseudonymen elektronische Tanzmusik. Vor allem als Rob Acid war er in den 90er-Jahren äußerst erfolgreich mit seinen maßgeblich von der Roland TB-303 geprägten Sounds. Vor einigen Jahren entschied sich Babicz, sein Acid-Alias jedoch ruhen zu lassen und sich mit seinem neuen Label Babiczstyle gänzlich einem Projekt zu widmen. So erschien unter anderem in der Zeit von 2007 bis 2013 auf Systematic Recordings eine Album-Trilogie, bestehend aus den Longplayern „A Cheerful Temper“, „Immortal Changes“ und „The Owl And The Buttery“. Die Eule, das Symbol für Weisheit und Erfahrung, ergänzte für ihn damals den Schmetterling, das Symbol der Transformation. Ende letzten Jahres gründete Robert Babicz mit Dirt Cuts nun ein neues Label, wo er von A bis Z eine 26-stellige Buchstaben-Serie veröffentlicht. Dort nutzt er „Instrumente der Vergangenheit, um Musik der Zukunft zu erschaffen“, ohne dabei auf einen Computer zurückzugreifen.

Robert, wie war das Jahr 2015 für dich?

Es war ein sehr vielseitiges Jahr. Ich bin auf der einen Seite sehr viel gereist, hatte aber – wie so oft – mehrere intensive und ruhigere Phasen der künstlerischen Selbstreflexion. In diesem Jahr waren sie äußerst interessant und haben zu aus meiner Sicht durchaus bemerkenswerten Erkenntnissen geführt.

Als wir 2013 das letzte Mal gesprochen hatten, warst du gerade erst aus einer Krise herausgekommen…

Ja, es war eine unglaublich fordernde Phase. Was letztendlich dann aber zum neuen Label Dirt Cuts geführt hat, waren die Gedanken, die mir in dieser Zeit durch den Kopf gegangen sind. Ich habe dann eine Art Reset vorgenommen und alles hinterfragt. Das tat mir gut, denn ich habe relativ schnell festgestellt, dass ich für meine Verhältnisse schon sehr lange keine Musik mehr gemacht hatte. Ich habe mich im Studio eingeschlossen und die Zeit genutzt. Zum Sommer hin nahm alles unglaublichen Fahrtwind auf und ich bin wohl noch nie so intensiv gereist wie im letzten Herbst. Ich war einen ganzen Monat in Asien und danach noch einen Monat in Südamerika, Mexiko, Guatemala, habe die Maya-Tempel besucht und sehr, sehr viel erlebt.

Für mich wirkt das so, als hättest du binnen einem Jahr die Wunschkarriere eines jungen, aufstrebenden Künstlers komprimiert durchlebt, der von Studioarbeit bis hin zu einem ausgebuchten Tourkalender alles mitmacht.

Ja, so war es auch. Diese Erkenntnis, dass man selbst – und eigentlich nur man selbst – in der Lage ist, Dinge zu verändern, war und ist immens wichtig. „Ich muss mich nur anstrengen, ich kann das“ – das waren so Dinge, die ich dann zu mir selbst gesagt habe. Eine weitere große Erkenntnis war, dass ich die letzten Jahre mit der Suche nach dem „perfekten Sound“ verbracht habe, den es ja im Prinzip so nicht gibt. Ich weiß, dass ich sehr anspruchsvoll bin, was meinen Sound angeht, und viele den typischen Babicz-Sound auch zu schätzen wissen. Vor ungefähr drei Monaten habe ich mir dann die Mühe gemacht und mehrere Stunden bei Beatport verbracht, um zu sehen, was die anderen so machen. Ich habe wirklich alles angeklickt und musste feststellen, wie festgefahren die meisten Genres doch mittlerweile sind. Alles, was ich dort gefunden habe, klang so nach vorprogrammierter Format-Musik. In der Kategorie Techno ist für mein Empfinden alles drin, nur kein Techno. Bei Progressiv ist es ähnlich. Nirgendwo gab es Experimentierfreude, stattdessen meist die gleichen Samples. Das war für mich noch ein Grund mehr, in eine andere Richtung zu denken.

Kamen dann die Gedanken an Rob Acid und Dirt Cuts?

Genau. Es ging mir nicht um Bookings, Fame oder sonst etwas. Ich habe mich lediglich gefragt, was passiert, wenn man Instrumente der Vergangenheit nutzt, um Musik der Zukunft zu erschaffen, ohne dabei auch nur einen einzigen Computer zu benutzen. Denn mit dem kann ich alles binnen fünf Minuten kreieren. Ich bin also zurück zu meinen Anfängen, habe ein paar Drum Machines und Instrumente genommen und mit all dem Wissen kombiniert, das ich über die letzten 20 Jahre gesammelt habe. Es war und ist unheimlich spannend, zu erleben, was dabei herauskommt. Ohne mal eben ein Plug-in zu installieren, einen Delay oder generell Gebrauch von Automationen zu machen.

Und welche Erkenntnisse bzw. Resultate gab es?

Ich muss sagen, dass ich verlernt habe, Fehler zu machen. So sinnlos und eingebildet zugleich das klingt, aber man ist mit dem Computer nach einer gewissen Zeit auf Perfektion getrimmt und setzt sich damit unweigerlich auch Scheuklappen auf. Man akzeptiert keine Fehler und verkennt dabei auch die Möglichkeit, Fehler als Features anzusehen. Es gab lange Zeit einfach keine Zufälle mehr bei mir. Und dadurch sind keine wundervollen Dinge mehr durch Zufall entstanden. Nun habe ich mir eine Arbeitsweise aufgebaut, bei der ich den Track so lange spiele, bis er fertig ist – an einem Take. Da ich keinen Computer habe und damit auch keinen Hauptsequenzer, spiele ich einfach drauf los. Und was passiert dabei? Im Laufe dieser Sessions unterlaufen einem früher oder später einfach Fehler – man zieht zum Beispiel den falschen Regler auf.

Und dann hast du akzeptiert, dass das in Ordnung ist?

Genau das. Zum Beispiel kommt beim Track „Avriscape“ auf der Dirt Cuts „A“ auf einmal eine ganz heftige, schräge Sequenz rein, die nicht geplant war. Im Kopf hat jeder ganz bestimmte Grenzen zwischen Dingen, die gut sind, und Dingen, die nicht gut sind. Und in dem Moment hat natürlich alles in mir rebelliert und alles für falsch erklärt. Aber gleichzeitig war eine gewisse Freude da, Dinge einfach geschehen zu lassen, sie anzunehmen. Das war ein innerer Kampf mit mir selbst. Im Prinzip hat bei der Produktion alles gebrummt und gesummt.

Wie hat das deinen Sound verändert?

Man wird wieder kreativ. In den letzten Jahren wusste ich ziemlich genau, was zu tun ist, um meine Vorstellungen in die Tat umzusetzen. Da ich jetzt aber gewisse Türen bewusst verschlossen hatte, musste ich quasi einen anderen Weg zurücklegen als den, der in meinem Kopf festgefahren war, um dorthin zu gelangen.

Du hast dir also selbst eigene Stilmittel genommen, um dich zu zwingen, wieder kreativ zu werden?

So könnte man es sagen, ja. Warum hat sich in den 90er-Jahren alles so revolutionär angefühlt? Ich bin der festen Überzeugung, dass die Musik damals atmete. Man entdeckte Sachen und probierte noch Dinge aus. Man benutzte Klänge vollkommen gegen den Strom – eine Art Bewegung. Super viele Hits der damaligen Zeit sind durch absolut absurde und profane Zufälle entstanden. Das ist in meinen Augen philosophisch höchst interessant. Man legt sich sein Leben zurecht, setzt sich selbst seine Grenzen und nimmt viele Dinge außerhalb dieses Bereichs gar nicht wahr. Dinge, die außerhalb des eigenen Egos passieren, die eigentlich total cool wären – aber nur wenn man sie zulässt.

Ich habe dich als Produzenten kennengelernt, der Projekte nie länger als eine Handvoll Tage auf seinem Rechner liegen lässt und sie relativ schnell fertig macht. Wie lange hast du, kombiniert mit diesen neuen Erkenntnissen, in diesem Fall gebraucht?

Da ich mir noch einiges an Equipment besorgen musste, um ein eigentlich völlig neues Studio in mein bestehendes zu bauen, habe ich recht lange gebraucht. Eine der Grenzen, über die ich ebenfalls hinausgegangen bin.

Du hast mir 2013 erzählt, dass neben dem Schmetterling damals die Eule für dich persönlich als Symbol der Weisheit und Erfahrung hinzugekommen war und du das Level eines „Advanced Beginners“ erreicht hattest. Wie ist das heute, zwei Jahre später?

Ich glaube, ich befinde mich mehr denn je in diesem Level. Oder sagen wir mal, dass ich sehr kurz davor bin, als Künstler etwas sehr Essenzielles zu lernen. Ich entdecke Zusammenhänge, die mir vorher nicht bewusst waren. Es steht ja außer Frage, dass man nie aufhört, zu lernen. Weil ich ja auch sehr gerne fotografiere, habe ich kürzlich festgestellt, wie vieles miteinander verbunden ist. Wie ich meine Fotos betrachte und angehe, so ist es auch bei meiner Musik. Es herrschen auch die gleichen Regeln, denn es gibt eine Form von Geometrie, die sich von der Musik bis hin zum Sounddesign und der Abmischung durchsetzt. Und das finde ich total faszinierend. Denn das bedeutet für mich, dass ein richtiger Künstler, der sein Ding vollends beherrscht, im Prinzip alles machen kann, weil er verstanden hat, was Kreativität bedeutet. Man kann dann also malen, Gedichte schreiben, Musik machen und vieles mehr.

Einer deiner Lieblingsschauplätze, an denen du dich gerne aufhältst, ist der Wald. kannst du da ebenfalls Parallelen ausmachen?

Absolut. Der Wald hat viele Aspekte. Wenn ich durch den Wald gehe, habe ich das Gefühl, dass der Wald mich spürt und merkt, dass ich da bin. Auf der anderen Seite ist es ihm aber total egal. Er lässt mich einfach sein. Er empfängt mich und gibt mir alles, was er zu bieten hat – ohne Vorurteile, Probleme oder Diskussionen. Es gibt Momente im Leben eines Künstlers, in denen man sich fragt, warum man das Ganze überhaupt macht. Man sucht den Sinn. Und ich habe festgestellt, dass ich auf der Jagd nach einer universellen Liebe bin. Eine Liebe, die mir alle Zweifel nimmt und mir bestätigt, dass sich alle Mühen, Anstrengungen und Leiden lohnen.

Deine Liebe auf Dirt Cuts ist auf 26 Releases angesetzt …

Ich sehe das als eine Art Hausaufgabe an mich selbst, bei der ich nur Anfangsregeln setze. Es gibt ein Problem und mir werden verschiedene Materialien geboten, um dieses zu beheben. Auch wenn ich jetzt sage, dass der Computer ausgeschlossen wird, heißt es nicht, dass dies auch so bleibt. Ich arbeite von Release zu Release – ich fange mit A an und ende bei Z. Eine Reihe, bei der ich mich abarbeite, und letztendlich ist der Weg das Ziel.

Wie unterscheiden sich „B“ und „C“ z. B. von „A“?

Sehr. Ich war ein wenig Spielzeug shoppen, ein paar kleine Synths sind zu meinem Basic-Set-up hinzugekommen und ich würde behaupten, dass nun alles noch etwas lebendiger klingt. Während ,A’ noch relativ melodisch klingt, habe ich versucht, bei ,B’ etwas minimaler zu arbeiten und andere Stilmittel wie verschiedene Tempi zu benutzen. Da läuft eine Sequenz z. B. in 3/4, eine andere in 5/8 und so weiter. Irgendwann musste ich an Underground Resistance von früher denken, wo komische, flirrende Sequenzen gänzlich ohne Takt mitliefen. Das habe ich einfach mal laufen lassen, ohne, dass es augenscheinlich passte, und habe experimentiert.

Das klingt für mich, als hättest du den Spaß am Musik machen wieder absolut neu entdeckt. Glaubst du, dass Dirt Cuts bzw. diese analoge Phase auch deine zukünftige Arbeit am Computer beein ussen wird?

Definitiv. Ich arbeite aktuell an ein paar Remixen als Robert Babicz und merke, dass ich plötzlich viel freier bin. Es macht insgesamt alles wesentlich mehr Spaß, denn ich merke, wie ich aus einer Schublade aufstehe, in die ich mich selbst gesteckt habe. Ich benutze in meinen Augen ,billigere Geräte’, die bis vor ein paar Wochen noch ein absolutes Tabu waren und in meinen Augen der Soundqualität geschadet haben. Aber dem ist nicht so.

Wie hat sich durch Dirt Cuts dein Set-up während deiner Live-Gigs verändert?

Ich habe in London eine Test-Show gespielt, zu der ich nach Jahren wieder mit meinem gesamten Equipment geflogen bin. Das war ein Haufen Arbeit, denn ich habe in meinem Studio in Köln fast alles abgebaut und hatte im Club drei Stunden Soundcheck. Im Vergleich dazu habe ich als Robert Babicz in der Regel 10–15 Minuten gebraucht. Einer dieser Momente, wo ich bei der Reise alles verflucht habe, aber während des Gigs wieder alles Sinn gemacht hat.

Von zahlreichen Live-Acts, die es in unserer Szene gibt, bist du einer der wenigen, bei dem „Live“ auch wirklich live ist. Während einige Acts ihr Live-Set in der Regel für eine Stunde konzipiert haben, kann einer deiner Gigs auch schon mal fünf bis sechs Stunden dauern.

Es geht mir nicht darum, andere Künstler in ein schlechtes Licht zu rücken, und wer mich kennt, weiß das auch. Aber ich finde nichts langweiliger, als wenn man nur aufgeräumte Ableton Screens sieht, wo eine Szene nach der anderen angeschaltet wird. Das heißt, es interessiert eigentlich nicht, was auf dem Dancefloor passiert, denn das gesamte Set ist ja schon fertig. Man kommt selten bis gar nicht in eine Kommunikation mit dem Publikum und das geht für mich überhaupt nicht. Man muss als Künstler in der Lage sein, den Dancefloor zu lesen. Nicht zu wissen, was in den nächsten zehn Minuten passiert bzw. wohin die Reise geht, macht doch gerade den Reiz aus. Aber ich lasse mich dorthin treiben. Wenn wir alle gemeinsam zu einem sphärischen Stück z. B. fliegen und ein Großteil die Augen zu hat, gibt es von mir ab und zu auch gerne mal eine musikalische Ohrfeige. Mit dieser Aufmerksamkeit kann ich dann in eine ganz andere Richtung gehen. Im Endeffekt sage ich aber schon immer, dass nicht ich das Publikum, sondern das Publikum mich spielt. Den Grund dafür, dass meine Sets meist über mehrere Stunden gehen, kann ich ehrlich gesagt nicht nennen. Vielmehr stelle ich mir die Frage, warum das andere Musiker nicht können oder wollen. Als Musiker kann bzw. möchte man doch, wenn man seine Sache liebt, so lange spielen wie nur möglich. Musik hört doch nicht einfach auf, oder?

Oder man hat keine Szenen mehr zur Verfügung …

Genau. Oder nicht den Mut, Dinge neu zu kombinieren. Ich war vor zwei Wochen in Kolumbien und dort habe ich von vornherein gesagt, dass ich mindestens fünf Stunden brauche. Und ich hätte nochmal fünf spielen können. In eine Stunde, wie es auf den meisten Festivals der Fall ist, muss man alles komprimiert reinpacken und hat gar nicht die Möglichkeit, große Emotionen aufzubauen. Bei zwei Stunden kann man rocken, ein wenig Luft holen und wieder die Peitsche rausholen. Aber wenn man mehrere Stunden spielt, kann man in total psychotische Zustände geraten, wo die Leute dir sozusagen alles aus der Hand fressen. Dann kann man auch mal in einem vollen Club, wo auch das vollkommen Sinn macht und angenommen wird, ein Ambient-Stück spielen. Einer dieser magischen Momente, wo dir jeder vertraut und sich keiner fragt, ob das gut ist oder nicht. Oder irgendjemand sein Smartphone zückt.

Was war der Grund dafür, dass du für dieses Projekt ein eigenes Label gegründet hast?

Die Leute haben sich mittlerweile daran gewöhnt, dass ich verschiedene Projekte habe. Diese 26 Releases stehen für sich und sollten deshalb auch klar von Babiczstyle getrennt sein, sonst hätte ich auf meinem eigenen Label auch viel zu viel Output.

Werden auch andere Künstler daran beteiligt sein? Das klingt nach einer sehr persönlichen Geschichte.

Manchmal bin ich an dem Punkt, wo ich mir wünsche, mehr als zwei Hände zu haben, und stelle mir vor, was alles möglich wäre, wenn das so wäre. Aus diesem Grund könnte es durchaus sein, dass ich mir noch jemanden ins Studio hole, ja. Tim Engelhardt war z. B. schon bei mir. Er ist sehr jung und hat einen sehr musikalischen Background. Es war eine Herausforderung, mein komplettes Ego abzuschalten und nicht oberlehrerhaft zu wirken, sondern ihn einfach machen zu lassen und zu erleben, was passiert. Ich habe auch schon sehr viele Demos für das Label geschickt bekommen, wobei ich mir nicht sicher bin, ob die Leute verstanden haben, worum es geht. Denn die meisten von ihnen klingen sehr nach Oldschool – und das ist genau das, was ich eben nicht möchte.

Was steht 2016 außerdem bei dir an?

Auf Babiczstyle erscheint demnächst ein superstarkes Release von Tim Engelhardt, das zugleich auch mein absolutes Lieblingsstück von ihm ist. Dazu werde ich auch einen Remix abliefern. Ansonsten versuche ich, wie bereits erwähnt, das Ambient-Album fertig zu machen. Marc Romboy hat mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, wieder etwas auf Systematic zu machen. Und als Systematic-Act wäre das ja nicht verkehrt. Eventuell sprechen wir da auch von einem neuen Album. Die Album-Trilogie hatte ich ja vor zwei Jahren beendet, weshalb jetzt ein neues Thema ganz spannend wäre. Ich werde wieder Gigs im Nahen Osten spielen, auch stehen weitere Touren in Australien und Asien an. / Rafael Da Cruz

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Aus dem FAZEmag 047/01.2016

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