Für die vierte Staffel der Live-Reihe „Variations“ haben sich Robert Hood und Femi Kuti zusammengetan, gleichzeitig ist die Ausgabe eine Hommage an den verstorbenen Godfather of Soul James Brown. Produziert von La Campagnie des Indes & Sourdoreille für das französische Fernsehen, ist das Album die Live-Aufnahme der einzigartigen Zusammenarbeit der Künstler. Veröffentlicht wird „Variations“ am 8. Dezember auf Hoods Label M-Plant.
Hood gehört neben Jeff Mills und Mad Mike zu den Gründungsmitgliedern der Detroiter Techno-Gruppe Underground Resistance. Minimalistische und experimentelle Klänge machen seinen Stil aus, kombiniert mit durchsetzungsfähigen Grooves. Sein bahnbrechendes Album „Minimal Nation“ war Begründer des Minimal Techno und ebnete in den 90er Jahren den Weg für Techno. Kontinuierlich treibt der Musiker die elektronische Musikkultur an, mit seinen Produktionen, Auftritten und seinem Label. Femi Kuti hingegen beherrscht als Virtuose mit seinem Saxophon alle möglichen Musikstile, egal ob Pop, Soul oder elektronische Musik und Afrobeats. Aufgewachsen als Sohn eines Afrobeat-Sängers und der politischen Aktivistin Fela Kuti, hat er durchaus den Eifer für Musik und für Aktivismus geerbt. Mit seinem Handeln weist er oft auf die Notlage der meisten Nigerianer in dem ölreichen Land hin.
In der neuen Ausgabe von „Variations“ verbinden die Künstler Hoods Techno mit Kutis Afrobeats zu einer neuen Form, in der Jazz-Grooves die Oberhand gewinnen. Die explosive Kombination fängt eine ganz besondere Nacht in Paris von vor vier Jahren ein, um genau zu sein den 27. November 2019, gefilmt am Hauptsitz der ADP Group.
