Foto: Roland


Großartige Neugikeiten aus dem Hause Roland. Die Japaner präsentieren gleich drei neue TR-Drum-Machines: Den TR-6S Rhythm Performer, den Boutique TR-06 Rhythm Composer und den TR-606 Software Rhythm Composer.

Der TR-6S Rhythm Performer

Der TR-6S Rhythm Performer wurde auf Basis des beliebten TR-8S gefertigt, erweist sich jedoch als kompakter und günstiger – ohne Abstriche beim Sound machen zu müssen. Highlights sind unter anderem die umfangreiche Present-Sample-Bibliothek mit User-Sample-Support, die FM-Soundengine, der moderne Sequencer mit Sub-Steps, Flams, Step-Loops, Motion Recording und mehr, der optionale Batterie- oder USB-Betrieb sowie der potentielle Einsatz als hochwertiges USB Audio/MIDI Interface.

Mehr Infos gibt es im Video und unter diesem Link. Der TR-6S Rhythm Performer soll ab November verfügbar sein und wird rund 400 US-Dollar kosten.

Der TR-06 Rhythm Composer

Der TR-06 Rhythm Composer ist ein Nachbau des Klassikers TR-606 – versehen mit einigen modernen Upgrades. Somit bleibt der legendäre Sound und die Hingucker-Optik erhalten, der Nutzer erhält jedoch zahlreiche neue Möglichkeiten hinsichtlich Soundgestaltung, Sequencing und Co, was sich in Effekten, Feintuning-Optionen, interner Gain-Regelung, Tempo-Delay und einem integrierten Kompressor wiederspiegelt. Der Step-Sequencer erweist sich als äußerst unkompliziert, trotz moderner Funktionen wie Sub-Steps, Step-Loop oder Probability pro Step. Die fünf Trigger-Ausgänge ermöglichen ein müheloses Connecten mit externem Gear. Genau wie der TR-6S kann auch der TR-06 als USB Audio Interface eingesetzt werden. Auch ein Batteriebetrieb ist möglich.

Mehr Infos gibt es im Video und unter diesem Link. Der TR-606 Rhythm Composer soll ab Oktober verfügbar sein und kostet ebenfalls rund 400 US-Dollar.

Die TR-606 Software-Version

Die Nummer Drei im Bunde ist der TR-606 Software Rhythm Composer – wie der Name schon sagt, eine Software-Version des legendären TR-606-Drumatix. Die digitale Fassung liefert den Sound und die Bedienung des Originals, besitzt jedoch zusätzliche virtuelle und leistungsstarke Funktionen, die dem Nutzer noch mehr Soundoptionen und ein schnelleres, flüssigeres Programmieren ermöglichen. Die Entwickler bei Roland haben die originalen analogen Schaltungen des TR-606 detailliert nachgebaut. Somit klingt das Plug-in exakt wie das Original. Dazu gibt es Features wie Tuning und Decay, Übersteuern der internen Schaltung, individuelle Reihen für den Stepsequencer, Drag-and-Drop von Audio- oder MIDI-Patterns in ein DAW-Projekt sowie anpassbare Flams, Sub-Steps und Soft-Hits. Jedes Instrument verfügt außerdem über einen eigenen “Last Step” und individuelle Shuffle-Einstellungen. Eine Hardware-Integration in physische Roland-Geräte verläuft darüber hinaus mühelos.

Mehr Infos gibt es hier und im Video. Der TR-606 Software Rhythm Composer kann kostenlos bis zum 15. Oktober getestet werden. Der Kaufpreis liegt bei 199 US-Dollar pro Jahr oder 19,99 US-Dollar pro Monat.

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