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Roman Poncet hat es tatsächlich geschafft, Robert Hood als Remixer zu gewinnen. Chapeau! „Walfisch“, der titelgebende Track, prescht ungezügelt nach vorne und lasst dazu dubbige Chords ordentlich flattern. Ob das Stück nun nach dem legendären Berliner Club, oder nach dem Säugetier benannt wurde, bleibt offen. Das tut aber auch nichts zur Sachen. „Afterglow“ gibt ebenfalls mächtig Zunder, setzt darüber aber, sozusagen als einlullenden Kontrast zu den Beats, langgezogene Pads, was eine spezielle Stimmung erzeugt. Robert Hood inszeniert seine Bearbeitung von „Walfisch“ als trippigere Tanzflächenerfahrung. Kann man so machen. Zum Schluss überzeugt Psysk aber noch viel mehr mit seinem melodiösen, verspielten Remix von „Afterglow“. 8/10, BS.