
Vom 14.3. bis 22.4 wird wieder der Schlemmermonat SCHLAMPANPAN gefeiert. Ein Projekt, das Jürgen Laarmann initiiert hat, der als Ex-Herausgeber des Technomagazins Frontpage und Mitveranstalter von Mayday und Love Parade schon so einige bahnbrechende Initiativen angeschoben hat. Der Ex-Techno-Impressario resümiert:
„Mit Techno hat meine Generation Ende der 80er Jahre und Anfang der 90er Jahre eine wirklich große Bewegung erfunden, an der Love Parade und Mayday war ich direkt beteiligt, man könnte damit zufrieden sein und sich sagen: Das ist nicht mehr zu toppen. Doch Stillstand war nie der Spirit. Ich dachte es ist Zeit, etwas Neues auszuprobieren, was an den hedonistischen Spirit der frühen Technotage anknüpft und Leute anspricht, die nicht mehr jedes Wochenende in den Clubs abhängen. Und so kam mir folgender Gedankengang: Die großen Weltreligionen haben alle ihre langen und entbehrungsreichen Fastenzeiten – ich fand es angemessen, hierzu mal eine Gegenbewegung zu starten und so entstand der Schlemmermonat Schlampanpan“ (französisch ausgesprochen: Schlom-pon-pon).
Die Idee ist statt 40 Tage Fasten und Entbehrungen einfach 40 Tage Schlemmen, Genießen, Feiern, guten Wein trinken, gute Restaurants ausprobieren und seinen Genuß verfeinern. In den Zeiten allgemeinen Verdrusses, Sparzwangs und wachsender Beunruhigung über die politische Situation kann man das durchaus als rebellisch empfinden. Eine große Bewegung ist der Schlampanpan noch nicht, aber er hat eine wachsende Anhängerschaft unter genußfreudigen Zeigenossen, von denen viele auch aus der Techno- und Electroszene kommen, so sind viele DJs unter den Gästen.
Im Jahr 2025 steht der Schlampanpan unter dem Motto „Le Semestre Francais“ und so werden vornehmlich in französischen Restaurants, Weinbars und Feinkost-Institutionen Tische gebucht. Den genauen Terminkalender findet man auf der www.schlampanpan.de.
Bon appétit!
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