Symbolbild


 

Ein Jahr ist es her, dass in einem Nachtclub in Bristol ein gerade einmal 15-Jähriger an einer Überdosis Ecstasy starb. Nun ging der Fall vor Gericht und enthüllt tragische Fakten.

Der Vorfall spielte sich Anfang April 2018 im Lakota Nightclub in Bristol ab. Jackson Gibbons und sein Freund, beide etwa im Alter von 15 Jahren, besuchten dort einen U-18-Rave. Am 2. April wurde er als vermisst gemeldet. Zuvor hatte der Junge seine Eltern per Telefon kontaktiert und ihnen gesagt, dass er Drogen genommen hat. Wo er sich befindet, wollte er ihnen allerdings nicht mitteilen.

Der Fall ging nun vor Kurzem in Bristol vor Gericht. Dabei stellte sich heraus, dass der 15-jährige Jackson Gibbons an einer Überdosis Ecstasy starb. Insgesamt hatte der junge die sechsfache Dosis genommen, die als „noch sicher“ gilt.  Angeblich hat man dem 15-Jährigen die Drogenüberdosis stark angesehen, weil er extrem am Zittern war und große Probleme hatte zu atmen. Sein Freund, der mit ihm vor Ort war und die Wirkung der Droge früh bemerkte, hatte eine Stunde lang gewartet, bis er den Krankenwagen rief. Außerdem war er derjenige, der Jackson die Drogen besorgt hatte.

Doch im Gericht stellte sich außerdem heraus, dass Gibbons bereits in den Jahren zuvor etwa zehn Mal wegen Überdosen im Krankenhaus gelandet sei. Der Grund dafür waren laut seinem Allgemeinmediziner psychische Probleme. Somit könnte die starke Überdosis ein erfolgreicher Selbstmordversuch gewesen sein, weshalb auch die Eltern von dem Ort nichts erfahren sollten. Eine sehr traurige Geschichte.

 

 

 

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